Hilfe! Wie rette ich ein Vorstellungsgespräch?

Endlich! Die grösste Hürde ist genommen und man wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Nun geht es darum, einen guten Eindruck zu machen und auch menschlich zu überzeugen.

Dies kann aber bei all der Nervosität auch schief laufen. Wichtig ist in solch einem Moment, wie man reagiert. Fehler können schliesslich jedem passieren.

Der wichtigste Tipp ist also: Nutzt eure Panne, um zu zeigen: Ich kann auch unter Stress korrekt reagieren und eine schwierige Situationen souverän meistern. Zudem zeigt ihr, dass ihr die Lage vielleicht sogar für euch nutzen könnt.

Damit dies klappt haben wir euch ein paar Pannen Hilfestellungen zusammengefasst:

  1. Namen vergessen

Hat man den Namen seines Ansprechpartners vergessen – was gewiss öfters vorkommt – und will sein Gegenüber aber persönlich ansprechen, sollte man schlicht und einfach noch einmal nach dem Namen fragen. Dabei kann man kurz klarstellen, dass man etwas nervös ist und sich daher bei der schnellen Vorstellung den Namen nicht behalten hat. Falls es eine hochrangige Person ist, kann man auch hinzufügen, dass man den Namen zwar vergessen hat, allerdings weiss, um wen es sich handelt.

  1. Technik

Egal, ob es das Handy ist, welches vibriert oder sogar während dem Gespräch klingelt oder eure neue Smartwatch, die nicht funktioniert oder willkürliche Dinge macht – wenn ihr es mitbekommt, hat es euer Gegenüber auch bemerkt. Also sprecht es an, entschuldigt euch dafür und fahrt nach einem Lächeln mit dem Gespräch fort.

  1. Kleidung

Bei der Kleidung kann einiges schief gehen: Ein falsches Outfit – was sich meist durch gute Recherche verhindern lässt – oder Flecken auf der Kleidung. Es direkt anzusprechen hilft. Versucht die zunächst peinliche Situation in eine eher witzige und leicht selbstironische Situation zu verwandeln. Und genau das sind Soft Skills, die man im Berufsleben öfter mal benötigt 😉

  1. Nichts geht mehr

Bei hoher Nervosität kann es einem schon mal passieren, dass man einfachste Aufgaben oder Fragen nicht mehr beantworten kann. Gerade wenn man nicht nur reden, sondern auch Aufgaben bearbeiten muss, ist das sehr ungünstig. Was den meisten Bewerbern, die bei einem Blackout direkt das gesamte Vorstellungsgespräch geistig schon abharken, nicht bewusst ist: Das ist eine gute Chance! Macht eurem Gegenüber klar, dass ihr so aufgeregt seid, weil es euch äusserst wichtig ist, bei eurem Wunsch-Arbeitgeber euren Traumjob zu bekommen. So wird jeder eure Panne nachvollziehen können und man bleibt eher positiv im Gedächtnis.

  1. Angeschlagen

Wer unbedingt zu einem Vorstellungsgespräch gehen möchte, obwohl er nicht ganz gesund ist, sollte sich das lieber zweimal überlegen. Es ist löblich, dass man sich egal in welchem Zustand zum Interview schleppen würde. Jedoch sollte man sich fragen, ob der Interviewpartner es auch so gut findet, wenn er sich ansteckt. Die meisten Personaler verschieben das Interview dann lieber um einige Tage.

Sollte es nicht anders machbar sein, informiert sofort alle Anwesenden vor der Begrüssung mit Handshake und weist auf mögliche kleine Unannehmlichkeiten während des Gesprächs wie Räuspern, Husten oder eine schwache Stimme hin.

Wir wünschen euch bei eurem nächsten Bewerbungsinterview viel Erfolg und drücken die Daumen, dass alles gut läuft 🙂

 

Kim