Unzählige Namen stehen auf farbigen Post-its, die an einer Wand kleben.

Wie war doch nochmal Ihr Name?

Jeder kennt diese Situation: Du bist die Neue/ der Neue in einem Team und hast sofort das Handicap auf deiner Seite. Pro Vorstellungsrunde prasseln unzählige Namen auf dich ein, während die Anderen nur einen lernen müssen: deinen. Aber weisst du was? Du hast  die Chance, alle zu beeindrucken – mit deinem Namensgedächtnis. Es gibt ein paar simple Tricks.

Hinhören und Wiederholen

Wann immer du jemand begrüsst und sich dir vorstellt, konzentriere dich auf den Namen, den derjenige dir verraten wird. Höre hin! Ganz bewusst. Entweder gibt dir das Gelegenheit, offen einzuräumen „Pardon, ich habe Sie akustisch nicht verstanden. Könnten Sie Ihren Namen wiederholen?“ – oder du kommst  in die wunderbare Lage, den Namen selbst erneut zu sagen. „Hallo Herr/Frau Müller, es freut mich, Sie kennenzulernen!“. Du wirst feststellen: dieser Name ist sofort besser bei dir abgespeichert. Diese Methode funktioniert übrigens genauso gut am Telefon. Hinhören und Wiederholen!

Dem Hirn Luft lassen

Wenn du wirklich mal in die unangenehme Situation gerätst und auf einen Kollegen triffst, dessen Name dir partout nicht einfallen will, verwickle ihn/sie zunächst in ein Gespräch. Plaudere! Befreie dich von dem Druck, diesen einen Namen nun wissen zu MÜSSEN. Verkrampftes Nachdenken ist nie die beste Lösung, um sich an etwas zu erinnern. Gib deinem Gedächtnis die Chance, sich mit etwas anderem zu beschäftigen: mit dieser kleinen, kollegialen Plauderei. Im besten Fall stimuliert irgendeine Reaktion des Kollegen – irgendetwas, das er/sie sagt – deine eigenen Synapsen und schwupp: ist der Name da!

Aufschreiben

Du wirst nicht in jeder Kennenlern-Runde die Gelegenheit haben, sämtliche Namen sofort zu notieren, aber sobald dieser Moment kommt, in dem du zu Zettel und Stift greifen kannst, tu es. Schau dir in einer möglicherweise nachfolgenden Workshop- oder Gesprächssituation all die Personen noch einmal an, die dir gerade vorgestellt wurden, und erinnere dich an ihre Namen. Wenn du Trick 1 angewendet und aufmerksam zugehört hast, wird dich dein Kurzzeitgedächtnis nicht im Stich lassen. Schreibe dir die Namen der Kollegen auf. Indem du sie obendrein anschaust, verquickst du das Niedergeschriebene zusätzlich mit dem optischen Reiz.

Bilder schaffen

Nicht wenige Menschen schaffen sich ihre Eselsbrücken über Bilder. Kreiere vor deinem inneren Auge etwas Optisches, das du mit dem verbindest, an das du dich erinnern willst. In unserem Fall sind es Namen. Also, überlege mal, ob du a) so ein bildhafter Typ bist und wie du b) zum Beispiel den Namen „Stein“ visualisieren würdest. Verknüpfe dieses Bild mit der jeweiligen Person. Wir geben an dieser Stelle zu, der Name „Kaczmierczak“ birgt wohl kaum eine optische Verbindung. 😉

Corinna

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