eine junge dunkelhaarige Frau sitzt in einem Separée

Vorteil Baloise Trainee | 4 Bereiche in 16 Monaten

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich euch von meinem Einstieg als Trainee bei der Baloise erzählt. Seit diesem Bericht ist mehr als ein halbes Jahr vergangen – Wahnsinn! In der Zwischenzeit habe ich meinen Einsatz in der externen Kommunikation abgeschlossen und danach für vier Monate in Luxemburg gearbeitet. Mittlerweile bin ich wieder in der Heimat und arbeite in einem Projekt für unser neues Kundenportal myBaloise  in der IT Schweiz. Ok, das ging jetzt ein wenig schnell, also nochmals der Reihe nach.

Externe Kommunikation | Unterwegs auf alten und neuen Pfaden

Meine vier Monate als Trainee in der externen Kommunikation waren auch ein wenig eine Rückkehr zu Inhalten meines Studiums in Internationalen Beziehungen bzw. Politikwissenschaft. Da im Team Group External Communications neben der Medienarbeit auch das Thema Public Affairs wichtig ist, durfte ich viele Recherchen zu politischen Themen machen und war so quasi wieder in meinem eigenen “Expertengebiet” tätig. Aber natürlich ist eine gute Portion neuer Erfahrungen nicht ausgeblieben. Zum Beispiel wurde ich, die sich als Kind immer erfolgreich geweigert hatte, in die Pfadi zu gehen, bei der Baloise doch noch zur Pfadfinderin. Allerdings entdecken unsere digitalen Pfadfinder keine Waldwege oder entfachen Lagerfeuer. Sie helfen vielmehr anderen, ihren Weg durch den digitalen Dschungel zu finden und das an verschiedenen Veranstaltungen. Von dieser Art Pfadfinder bin ich schwer begeistert, muss ich sagen. 🙂

 

Ankunft im Norden | Bonjour Luxembourg

Nach vier erlebnisreichen Monaten hiess es wieder Abschied nehmen. Die nächste Station als Trainee erwartete mich und diesmal lag sie weiter als nur ein paar Stockwerke entfernt. Im Baloise Traineeprogramm geht man einmal auch ins Ausland und ich hatte mir für diese Zeit die Marketing-Abteilung für internationale Lebensversicherungen in Luxemburg ausgesucht. Bei eisigen Temperaturen kam ich an und musste feststellen, dass Frühlingskleider im Gepäck leider noch nicht den Anfang des Frühlings bedeuten. Aber egal wie kalt es draussen war, ich wurde umso wärmer von meinem neuen Team empfangen.

Spass bei der Arbeit

Am Standort Luxemburg arbeiten rund 350 Mitarbeitende. Die Stimmung ist familiär und wir haben bei der Arbeit viel gelacht. Zugegeben, mein Lachen kam zu Beginn jeweils mit gefühlten fünf Minuten Verzögerung – weil es doch eine Weile dauerte, bis ich dank verschiedenster Übersetzungstools die Witze auch begriffen hatte. Zum Glück verbesserte sich mein Französisch von Woche zu Woche und meine Reaktionszeiten auf scherzhafte Kommentare von Kolleginnen und Kollegen verkürzten sich drastisch. Aber natürlich wurde dort nicht nur gescherzt, sondern auch viel gearbeitet. Als Teil der Marketingabteilung durfte ich bei der Überarbeitung der Baloise Webseite mithelfen und lernte so viel über Search Engine Optimization (SEO) und unsere Online-Kommunikationsstrategie. Zur Erklärung: SEO Kenntnisse helfen dir, deine Texte im Internet so zu formulieren und zu markieren, dass Google sie a) findet und b) möglichst weit oben in der Suchmaschine anzeigt.

Zurück nach Basel | Auf geht’s in die IT!

Als sich das Wetter dann endlich meinem Kofferinhalt anpasste und der Frühling Einzug hielt, hiess es für mich schon wieder abreisen. Meine nächste Station im Baloise Traineeprogramm: das Portal Team in der IT Schweiz. “Häh? Wieso denn jetzt IT? Was machst du denn da ohne IT Hintergrund?” Diese oder ähnliche Fragen habe ich sehr oft gehört. Klar, einen Hintergrund in diesem Gebiet bringe ich wirklich nicht mit, aber genau diese Tatsache motivierte mich, diesen Bereich zu wählen. Ich wollte mich nochmals komplett neuen Herausforderungen stellen und in eine völlig andere Welt eintauchen. Knapp zwei Monate bin ich jetzt bereits in meinem aktuellen Team und habe meine Entscheidung, den letzten Teil meines Programmes als Trainee in der IT zu absolvieren, keine Minute bereut.

Blick zurück

Nun bin ich also in der letzten Station im Traineeprogramm angekommen und somit seit über einem Jahr bei der Baloise. Wenn ich zurückdenke, was ich während dieser Zeit alles erlebt habe, wo ich überall war und was ich alles gelernt habe, scheint es mir fast nicht möglich, dass dies alles in “nur” einem Jahr passiert sein soll. Ich habe vier sehr unterschiedliche Bereiche gesehen, erfuhr mehr über die Arbeit in vier sehr unterschiedlichen Teams und konnte bei jeder Station von dem Wissen und den Erfahrungen der Leute um mich herum profitieren. Bevor ich nun zu fest in Erinnerungen abdrifte oder in Nostalgie verfalle, ende ich mich mit einem riesigen “Danke” an alle Leute, die ich auf meiner Reise durch die Baloise kennenlernen durfte und die mich auf kürzeren oder längeren Abschnitten begleitet haben. Und: gestillt ist meine Neugierde und meine Reiselust noch lange nicht! Für mich ist klar: Ich möchte bleiben und meine Reise hier fortsetzen. Wie, wo, was? – Das steht noch nicht fest, aber dazu hoffentlich bald mehr!

Anna


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