Junge gähnende Frau, welche eine Hand vor den Mund hält.

Fun Fact: Gähnen

Das Gähnen hat im Allgemeinen einen schlechten Ruf. Unbewusst, reflexartig übermannt es uns in den ungünstigsten Momenten. Im Bewerbungsgespräch hinterlässt du damit wahrscheinlich nicht den besten Eindruck und versuchst es deshalb zu unterdrücken. Wer gähnt, wirkt müde, unausgeschlafen, uninteressiert. Aber: Forscher wollen nun herausgefunden haben, dass das Gähnen zu Unrecht so verteufelt wird.

Wer länger gähnt, hat ein grösseres Hirn

Die Ergebnisse der Wissenschaftler legen nahe, Gähnen könnte das Gehirn aus einem Dämmerzustand holen. Das tiefe Einatmen sorgt für eine bessere Durchblutung und kühlt nach innen. Das funktioniert ähnlich wie beim Dehnen. Stretching erhöht seinerseits die Blutzirkulation und versorgt so die Muskulatur mit mehr Energie. Münzt man das aufs Gähnen um, müssten Lebewesen mit einem großen und komplexen Gehirn eben länger gähnen, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

Solltest du nun im Bewerbungsgespräch vom “Schlund aufreissen” übermannt werden, kannst du entweder diese unterhaltsame Studie als Entschuldigung hervorbringen oder folgende Tricks zur Unterdrückung anwenden.

Tipps gegen das grosse Gähnen

Atme durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Die tiefen  Atemzüge sollten deinen Sauerstoffmangel ausgleichen und ein aufkommendes Gähnen verhindern.

Iss oder trink kalt. Obst, Gemüse, Joghurt frisch aus dem Kühlschrank erfrischen den Körper. Das wappnet ihn gegen Gähnattacken. Verzichte allerdings auf stark zuckerhaltige Lebensmittel, denn Zucker macht dich wiederum müde.

Bewege dich möglichst viel. Wenn du zu viel sitzt, fühlst du dich schnell müde. Also, auf auf! – Selbst ein flotter Gang vom Schreibtisch zum Wasserspender, hält dich schon munter.

Lebe insgesamt gesünder.  Gesunde Ernährung und Sport sind ein absoluter Müdigkeitskiller. Klar, laugt dich die Bewegung im ersten Moment aus, aber insgesamt wirst du dich fitter fühlen. Probier`s aus!

Corinna

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