Personenportrait eines jungen Mannes im Anzug im Freien

Vom Hunger, Neues kennenzulernen – Praveens erster Block als Trainee

Meine Neugier trieb mich zur Versicherung. Derselbe Hunger, Neues kennenzulernen hatte mich zuvor schon zu einem Studium der internationalen Beziehungen geführt. Dieser äusserst breit gefächerte Studiengang bestätigte mir meine Vorliebe für generalistische Tätigkeiten. Nach einigen Arbeitserfahrungen in der öffentlichen Verwaltung, einer Botschaft und der UNO war die Zeit reif für den Sprung in die Privatwirtschaft. Die Entscheidung für einen Einstieg mittels eines Traineeprogramms war schnell gefällt. Wie sonst hätte ich meine Neugier durch Einblicke in verschiedene Abteilungen stillen können?

Von der Diplomatie zur Versicherung

Überzeugend am Baloise General Traineeprogramm war für mich in erster Linie seine Flexibilität – kaum ein anderes Programm bietet dieselbe Gestaltungsfreiheit. Beinahe die einzige Vorgabe ist, dass über die 16-monatige Dauer vier Blöcke absolviert werden. Aber auch hierbei besteht ein gewisser Handlungsspielraum, etwa wenn ein Projekt in einem Block länger als vorgesehen andauert. Bei der Baloise ist es selbstverständlich, dass Trainees ihre Abteilungen auswählen können. Für mich als Quereinsteiger war ausserdem noch ausschlaggebend, dass das Programm als „Tor in die Versicherungsbranche“ konzipiert ist. Hinzu kommt die Möglichkeit, einen Block bei einem ausländischen Tochterunternehmen zu absolvieren.

Erste Eindrücke

Bei der Baloise wird viel Wert auf eine freundliche, kollegiale Unternehmenskultur gelegt. Dementsprechend einfach fiel mir der Eintritt in das Unternehmen. Dafür tat sicherlich auch das weitverzweigte und gut gepflegte Netzwerk der aktuellen und ehemaligen Trainees seinen Beitrag. Bereits an meinem ersten Arbeitstag war mein Kalender gespickt mit Kennenlern-Terminen von (Ex-) Trainees.

Nun absolviere ich meinen zweiten Block im Produktmanagement Schadenversicherung für Unternehmenskunden. Diese Abteilung übernimmt eine Vielzahl an Aufgaben wie Produktentwicklung, Vermarktung oder Marktbeobachtung. Dabei wurden mir zwei kleine Projekte zugeteilt: Aufbau von Marktintelligenz und Umstrukturierung der Beratungsplattform. Diese Tätigkeit bietet mir die Möglichkeit, konzeptionell zu arbeiten und Kontakte zu anderen Abteilungen zu knüpfen. Über die Jahre hat sich auf der Beratungsplattform ein beachtliches Volumen an  Informationen der Abteilung Schadenversicherung für Unternehmenskunden angesammelt, die nun neu strukturiert und in Ordnung gebracht werden wollen. Neben meinen beiden Projekten unterstütze ich die Abteilung im vielfältigen Alltagsgeschäft, etwa beim Erstellen von Produktfactsheets oder der Konzeption von Marketingunterlagen.

Fazit

Für jemand mit meinem Hintergrund ist der Einstieg in die Versicherungsbranche ein doch beachtlicher Sprung. Anfangs stellten sich mir einige Fragen: Wie ist der Umgang untereinander bei einer Versicherung? Gibt es wohl auch Nicht-Mathematiker hier? Ist die Materie nicht zu trocken für einen international ausgerichteten Generalisten?

Nach rund einem halben Jahr kann ich das Baloise-Traineeprogramm wärmstens weiterempfehlen, auch für Branchenfremde. Man profitiert ungemein vom Netzwerk, was sich zu Beginn als besonders hilfreich entpuppte. Dieser rege Austausch brachte mir in kurzer Zeit das Unternehmen und seine verschiedenen Bereiche näher. So lernte ich die Versicherungsbranche und ihre Tätigkeitsfelder als äusserst vielschichtig kennen. Da ich mich zurzeit auch schwerpunktmässig mit Transportversicherungen beschäftige, habe ich auch eine gewisse Internationalität gefunden. Auf jeden Fall erwarte ich neugierig die künftigen Traineeblöcke!

Praveen


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