Assistent auf der Generalagentur Zug | Gute Seele

Marcel Kopp ist 50 Jahre alt und Assistent des Generalagenten Armin Muff in Zug. “Wir sagen immer, es ist der Job der 1000 Dinge”, erzählt Marcel. “Ich mache unzählige Sachen, die vielleicht simpel wirken, die aber gemacht werden müssen für einen reibungslosen Ablauf bei uns auf der Generalagentur, die nicht selten zeitintensiv sind und die nicht immer jeder wahrnimmt. – Ich glaube, ich habe in meinem Job selten länger als zehn Minuten still gesessen.”

Einstieg bei der Baloise | Marcels Werdegang

Nach seiner KV-Lehre bei einem Mitbewerber hat es Marcel zu uns verschlagen – zunächst für zwei Jahre auf die Generalagentur Luzern und dort in die Motorfahrzeugabteilung. “Mein Zuhause ist Stansstad. Regional lag dieser Einstieg sehr nah. Allerdings habe ich mir schnell vorgenommen, auch mal am Hauptsitz der Baloise zu arbeiten und bin dann nach Basel. Geplant für ein Jahr, geblieben bin ich acht Jahre – was nur zeigt, wie gut es mir dort gefallen hat.” Zunächst koordinierte Marcel Firmengeschäfte und betreute Grosskundenberater. Im Prinzip bereitete er alles so weit vor – organisierte Räumlichkeiten, recherchierte Kundendaten, analysierte das Produktportfolio, stellte Informationen zusammen – damit der Kundenberater seine Akquise-Gespräche führen konnte.

Flexibel bleiben | Veränderung leben

Mit einer Umstrukturierung fiel die Betreuung der Grosskundenberater auf einen Schlag weg und aus der Abteilung wurde das neu geschaffene Broker Center. “Das waren quasi die Anfänge jeglicher Brokerarbeit. Eine unheimlich spannende Zeit. Wir haben Vieles von 0 an aufgebaut.” Das Grundwissen war da, der Rest learning by doing. Marcel wurde zum Anlaufpunkt für jegliche Brokeranfragen. “Es ging z.B. um Mandatserfassungen und ~Vereinbarungen: Mit welchen externen Firmen wollen wir agieren? Welche Rechte und Pflichten verbinden sich damit? Erfüllen sie unsere Kriterien? Bei mir schlugen sämtliche Anfragen auf, ich leitete sie weiter an die Fachbereiche und bündelte alles zu einem Gesamtpaket sobald die Bearbeitungen wieder zu mir zurückkamen.”

Rückkehr in die Zentralschweiz

“Irgendwann war es des Pendelns genug. Irgendwann spürte ich, wie viel Freizeit mir doch aufgrund der Zugfahrten fehlte, wie schwierig es war, soziale Kontakte zu halten. Deshalb ging ich dorthin zurück, wo mein Lebensmittelpunkt war.” Marcel verliess die Baloise für insgesamt 12 Jahre, arbeitete für eine Privatkreditbank in Luzern und erweiterte später seine Erfahrungen in einer Universalbank. “Mein Job als Assistent im Private Banking lehrte mich vor allem eins: Exaktheit. Jede verschobene Kommastelle konnte schlimme Auswirkungen haben. Da wird man Perfektionist”, lacht er. Wieder war es viel neue Materie für Marcel, aber genau das ist es, wonach er sucht. “Ich bin von Grund auf ein neugieriger Mensch. Mich interessieren Hintergründe: Wie funktioniert was? Ich vertiefe mich so lang in Themen, bis ich sie komplett verstehe. Die Zeit bei der Bank hat mich breiter aufgestellt und sie war die beste Vorbereitung für meinen Job heute.”

Zurück zur Baloise

Der Exkurs in den Bankensektor tat Marcels Weiterentwicklung – persönlich wie fachlich – extrem gut, machte ihm aber auch eines klar. “Die Bankenwelt würde mich nicht bis zur Rente begleiten. Ich wollte zurück in die Assekuranz und da kam das Inserat der Generalagentur Zug gerade recht. Gesucht wurde ein Assistent des Generalagenten – ein Job wie für mich gemacht.” Zunächst ging es wieder um die Vorbereitung der Kundenberater. Was brauchten sie für ihre Gespräche? Wie konnte man sie administrativ unterstützen? Mit der Zeit aber veränderte sich Marcels Anforderungsprofil. Inzwischen macht er schlichtweg alles. “Ist eine Glühbirne kaputt, kümmere ich mich um den Ersatz. Ist unser Schalter nicht besetzt, vertrete ich. Soll ein Anlass organisiert oder ein Gast betreut werden, bin ich zur Stelle. Geht es um die Bestellung neuer Visitenkarte, weiss ich wie das geht. Braucht jemand Material, Parkplätze oder VBV-Bücher für die Schulungen unserer Kundenberater, kümmere ich mich darum.” Marcels organisatorisches Geschick und Wissen sind grenzenlos. Für neue Mitarbeitende bereitet er ihre Arbeitsplätze und ein “warm welcome” vor. Aber 1. Priorität haben natürlich immer die Aufträge und Anliegen des Generalagenten. Eine unsichtbare Hilfe von unschätzbarem Wert!


Armin Muff, Generalagent Zug

“Im Aussendienst geht es häufig sehr hektisch und laut zu. Marcel ist in diesem Alltagstrubel der Ruhepol und die gute Seele unserer Generalagentur. Einerseits ist er immer genau dort, wo er gerade gebraucht wird und unterstützt uns tatkräftig. Andererseits schafft er es durch seine freundliche, ruhige Art, uns zum Durchatmen zu bewegen und zaubert uns mit seiner guten Laune regelmässig ein Lächeln aufs Gesicht. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, Marcel bei uns zu haben.”


Assistent Generalagentur | Totale Dienstleistermentalität

“Manchmal fühle ich mich wie ein Hotel-Concierge”, so beschreibt Marcel seinen Job, “und das macht mir unheimlich viel Freude. Du musst diese Service-Mentalität mitbringen, ansonsten ist das nicht dein Job. Nehmen wir z.B. neue Mitarbeitende: Ich möchte, dass sie sich willkommen fühlen. Also, gebe ich alles dafür.” Marcel beschreibt eine endlose Liste von Dingen, denen er sich verpflichtet fühlt, auch rund um die Unterstützung des Generalagenten. Er verweist auf die Wichtigkeit, priorisieren und sich selbst organisieren zu können. “Sonst bekommt man niemals alles unter einen Hut. Oft geht es hektisch zu, die Anforderungen müssen schnell umgesetzt werden. Da braucht es Überblick.” Wertschätzung für seine Arbeit erfährt Marcel immer wieder. “Ich bin grosser Starbucks-Fan beispielsweise und habe einmal als Dankeschön einen entsprechenden Gutschein bekommen. Egal, ob kleine oder grosse Geste. Die Anerkennung für das, was ich tue, ist spürbar.”


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