ein junger, dunkelhaariger Mann mit Brille und in Anzug steht vor einem Bergbild

Vom Trainee in die Festanstellung | Fabian im Projektmanagement

Mein letzter Blogbeitrag liegt schon etwas länger zurück. Damals habe ich in einem Projekt zur  Neugestaltung unseres Produktportfolios im Bereich Schadenversicherung Unternehmenskunden mitgearbeitet. Ausserdem ging es um erste Vorarbeiten für eine neue Kundenplattform. Die Kundenplattform ist inzwischen in der ersten Version live, das andere Projekt ist abgeschlossen  und ich bin in einer Festanstellung angekommen. Höchste Zeit also für einen Update zu meinen weiteren Schritten in der Baloise. Meine Name ist Fabian Desax, heute angestellt im Projektmanagement .

Rückblick Traineezeit | Marketing in Hamburg

Als ich zuletzt im Blog geschrieben habe, stand ich kurz vor meinem Auslandeinsatz in Hamburg im Zentralen Marketing. Dort war ich an der Erarbeitung eines Social Media-Konzeptes für den Exklusivvertrieb beteiligt. Beim Exklusivvertrieb handelt es sich um eine ähnliche Tätigkeit wie beim Kundenberater. Es geht u.a um Beratungen hinsichtlich eines Versicherungsbedarfs oder um das Berechnen neuer Versicherungsofferten. Der Exklusivvertrieb schliesst dabei (anders als ein Broker/Makler) nur Verträge für einen Versicherer (z.B. bei der Baloise) ab. Aber im Unterschied zu einem Kundenberater ist der Exklusivvertrieb’ler als eigenständiger Unternehmer nicht bei uns angestellt.

Raus aus der Komfortzone

Die vier Monate in Hamburg waren für mich insofern besonders, als dass ich zum ersten Mal im Marketing tätig wurde und mich als “Social Media-Muffel” intensiv mit den sozialen Netzwerken auseinandersetzte. Ich hatte mich ganz bewusst entschieden, den Kontrast zu meinen anderen Trainee-Einsätzen zu suchen. Das ist eine der grossen Stärken des Programms. Sich ausprobieren und herausfinden: Was passt zu mir? Ich bekam die Möglichkeit, mich mit Themen auseinanderzusetzen, in denen ich mich nicht sofort zu Hause fühlte, aber die meinen Horizont stark erweiterten.

Persönliche Weiterentwicklung in der Fremde

Ehrlich gesagt, war ich im Vorfeld etwas skeptisch, wie ich den Auslandeinsatz erleben würde. Denn bis dahin war ich nie länger als ein paar Wochen am Stück in einem anderen Land gewesen. Umso mehr überraschte mich, dass ich durchweg extrem positive Erfahrungen machte. In Hamburg hatte ich ein super Team und fühlte mich schon nach wenigen Wochen “zu Hause”. Gleichzeitig konnte ich mich durch die doch andere Kultur und das echte “Grossstadt-Feeling” persönlich weiterentwickeln. Die Distanz zu Basel ermöglichte mir einen anderen Blick auf die Baloise Group und sorgte damit auch für ein besseres Verständnis in Bezug auf die Anliegen der anderen Ländergesellschaften. Für mich war es eine der besten und lehrreichsten, wenn nicht sogar die lehrreichste Erfahrung der letzten Jahre, und damit ein voller Erfolg. Erwartet hatte ich das so nicht.

4.Traineeblock | Projektleiter im Schaden

In meinem vierten Traineeeinsatz ging es zurück nach Basel und ins Kerngeschäft. Zum Abschluss des Programms arbeitete ich im Schaden Schweiz, genauer gesagt im Bereich Business Development und Services. Hier geht es ganz grob um drei Aufgaben. Ein Teil des Teams ist für die Zusammenarbeit mit externen Partnern (z.B. Ärzten oder Handwerkern) zuständig, ein anderer Teil erarbeitet z.B. auf Grundlage von Schadendaten diverse Reportings und Kennzahlen und eine dritte Gruppe ist für die Projektleitung innerhalb des Schadens sowie für verschiedene administrative Themen zuständig. Ich unterstützte primär diesen dritten Teil des Teams.

Tolle Teamatmosphäre, spannende Themen

Auch dort traf ich auf ein super Leute. Gemeinsam mit einer Kollegin leitete ich erstmals selbständig verschiedene Projekte im Bereich Robotics und Digitalisierung. Wir machten uns z.B. darüber Gedanken, wie wir gewisse Prozesse durch Einsatz von Robotics Software verkürzen/ vereinfachen könnten – im Sinne einer Arbeitserleichterung im Umfeld unserer Schadenspezialisten. Diese Überlegungen sollten ihnen mehr Zeit für den Kunden einräumen und so mehr Qualität bei deren Betreuung ermöglichen. Damit war mein Einsatz die perfekte Vorbereitung für den weiteren Fokus auf das Projektmanagement.

Ende des Traineeprogramms und Festanstellung

Wusste ich nun am Ende meines Traineeprogramms besser wohin ich nun genau wollte? Ehrlich gesagt, nein. Ich hatte zu viele spannende Bereiche kennengelernt. Überall konnte ich mir einen Einstieg vorstellen. Sicher war für mich nur eines: Ich wollte unbedingt bei der Baloise bleiben. Warum? Nun, zum Beispiel begeistert mich wie einfach ich hier über alle Hierarchien hinweg auf Kollegen/Innen ausserhalb meiner Teamgrenzen zugehen kann. Ausserdem herrscht bei uns eine sehr freundschaftlich-kollegiale Atmosphäre. Letztlich bin ich beruflich wieder im selben Bereich gelandet, mit dem ich diesen Beitrag begonnen habe. Inzwischen heisst er Services Schadenversicherung & OPEX (operative Exzellenz).

Meine täglichen Aufgaben

In meiner Rolle arbeite ich in einem Projekt, bei dem es im Kern darum geht, ein Offert-, Verwaltungs- und Produktmanagementsystem für sämtliche Branchen der Schadenversicherung einzuführen. Es handelt sich um eines der grössten Projekte innerhalb der Baloise mit insgesamt über 80 internen und externen Mitarbeitenden. Ziel ist es, veraltete Systeme abzuschalten, Prozesse zu automatisieren und damit die Digitalisierung bei uns voranzutreiben. Ich bin die rechte Hand der Projektleitung und dabei z.B. für unser Budget, für die Kontierung von Rechnungen sowie für Verträge mit externen Dienstleistern verantwortlich. Auch unterstütze ich z.B. die Betreuung unserer externen Mitarbeitenden oder leite Meetings.

Eine Chance, mich permanent weiterzuentwickeln

Das Faszinierende an meiner Rolle ist, dass ich als “Junior” extrem viel von sehr erfahrenen Projektleitern lernen darf. So entsteht on-the-job ein Verständnis für verschiedenste Mittel und Methoden im Projektmanagement. Auch nehme ich z.B. am Austausch mit unseren drei Projektleitern teil und bringe mich inhaltlich in dieser Runde mit ein. Ich lerne viel über die Best-Practise-Methode. Da geht es um Planung, Priorisierung, Konfliktlösung, Mitarbeitermotivation etc. Auch nehme ich einiges hinsichtlich Personalplanung und -führung auf. Meine Funktion gibt mir die Chance, in einem spannenden Umfeld weitere Erfahrungen im Bereich Projektleitung und/oder Führung sammeln zu können. Dies rundet meine Eindrücke aus dem Traineeprogramm perfekt ab.


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