Trainee Anna Sigrist trägt einen dunklen Blazer.

Versicherung – langweilig? Fehlanzeige! – Anna über ihren Start als Trainee

Studium – und dann?

“Und was willst du nach dem Studium machen?” – Wer kennt das nicht: man ist gerade noch in der Prüfungsphase oder schlägt sich mit der Masterarbeit rum. Vielmehr als Schreibstau und Prüfungsstress scheint Verwandte, Bekannte und sonstige neugierige Frager jedoch zu interessieren, was denn nach all dem kommen soll. Und je näher das Ende des Studiums rückt, umso öfter ertappt man sich auch selbst dabei, wie man sich diese Frage stellt und die Antwort darauf immer drängender scheint. Ja, was möchte ich denn nun nach meinem Studium machen? Klar war für mich, dass ich nach meinem Abschluss in Comparative and International Studies an der ETH Zürich den Sprung in die Privatwirtschaft wagen wollte. Kisten packen, aufbrechen, Neues entdecken – danach stand mir der Sinn. Definitiv beantworten konnte ich die Frage, was ich nun machen wollte, als ich auf das Traineeprogramm der Baloise stiess. Mit den vielen Möglichkeiten und Gestaltungsfreiheiten, die es den Trainees bietet, schien mir das Programm auf Anhieb wie gemacht für mich.

Hautnah erleben – Schnellstart im Produktmanagement Sach/Haft Privatkunden

Dies alles ist kaum ein Jahr her, aber scheint mir doch bereits in weiter Ferne zu liegen. Mittlerweile bin ich bereits in der zweiten Station meines Traineeprogramms angekommen. Aber fangen wir bei meinem ersten Einsatz an: Ich startete mein Programm in der Abteilung Produktmanagement Sach-/ Haftpflichtversicherungen für Privatkunden und konnte so direkt das Kerngeschäft der Versicherung kennenlernen. Obwohl, “Kennenlernen” ist eigentlich nicht das richtige Wort, denn bereits nach meinem ersten Monat als Trainee durfte ich die interne Projektleitung bei der Entwicklung einer Umzugsversicherung übernehmen. Dank dieser spannenden und herausfordernden Aufgabe lernte ich enorm viel über den Produktentwicklungsprozess, stellte Kontakte zu verschiedensten anderen Abteilungen her und konnte die Arbeit im Produktmanagement eben nicht nur kennenlernen sondern hautnah erleben. Im ganzen Prozess wurde mir viel Verantwortung übertragen und ich erhielt grosses Vertrauen. Gleichzeitig konnte ich aber auch immer auf die Unterstützung des Teams zählen, was mir meine Aufgabe enorm erleichterte. Vor meinem ersten Einsatz wäre der Kernbereich einer Versicherung wohl nicht zuoberst auf meiner Hitliste von spannenden Arbeitsbereichen gestanden. Nach vier Monaten im Produktmanagement Sach/Haft musste ich meine Meinung jedoch gründlich revidieren. Langweile? Fehlanzeige!

Und als ob die Arbeit an sich nicht bereits sehr abwechslungsreich gewesen wäre, erhielt ich darüber hinaus dank verschiedener Stages auch noch die Möglichkeit, in diverse andere Bereiche hineinzuschnuppern. So lernte ich beispielsweise die Arbeit eines Schadeninspektors oder einer Mitarbeiterin im Kundenservice kennen.

Nächste Station – und danach?

Die Zeit verging wie im Flug und Ende September hiess es bereits wieder Abschied nehmen. Denn nach vier Monaten ging meine Reise bereits weiter zur nächsten Station meines Trainee-Programms: External Communications. Genau wie in der ersten Abteilung wurde ich auch hier mit offenen Armen empfangen und sehr herzlich ins Team aufgenommen. Nun bin ich gespannt auf die Aufgaben, die mich hier erwarten und die Erfahrungen, die ich in den nächsten Monaten sammeln darf. Doch bereits jetzt beschäftigt mich auch wieder die Frage: Was will ich nach meiner Zeit in diesem Bereich machen? Während diese Frage  im Studium manchmal eher von der unangenehmen Sorte war, geniesse ich mittlerweile den Luxus, mir alle vier Monate von neuem überlegen zu können, welche Antwort ich als nächstes darauf finden möchte. Eines ist jedoch bereits jetzt klar: meine nächste Station wird bei einer unserer Tochtergesellschaften im Ausland sein. Wo es mich am Ende hinverschlägt und welche Erfahrungen ich im Ausland mache, könnt ihr dann in meinem nächsten Beitrag lesen. 🙂

Anna


Baloise Traineeprogramm

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