eine junge Frau mit dunklen langen Locken und schwarzem Pullover steht vor einem Ficus

Traineeprogramm der Baloise | Laurie erlebt es in Luxemburg

Nach meinem Studium in Wirtschaftswissenschaften & Management in Brüssel waren meine Ansprüche mit Blick auf meine erste Stelle hoch und meine Erwartungen niedrig. Den perfekten Job würde es wohl nicht geben. Wir Millennials haben eh unrealistische Vorstellungen. 😉 Ich bin Laurie, 26 Jahre alt und im Traineeprogramm der Baloise gelandet.

Heimat oder Erfahrungen im Ausland?

Zunächst einmal war ich mir nach dem Studium nicht sicher, ob ich zurück in mein kleines Heimatland Luxemburg oder weitere Auslandserfahrungen sammeln wollte. Allerdings war ich mir bewusst: das Unternehmen für meinen Berufseinstieg sollte ein grösseres sein. Denn neben der Uni hatte ich bereits in einem kleinen Betrieb gearbeitet. Ich begann, mich für Traineeangebote zu interessieren. So würde ich Einblicke in verschiedene Bereiche erhalten. Bei meiner Suche stiess ich zufällig auf das Traineeprogramm der Baloise und konnte mich mit der Beschreibung identifizieren. Nach meiner Bewerbung wurde ich ganz schnell kontaktiert und zu einem ersten Gespräch eingeladen. Ich war natürlich super aufgeregt im Bewerbungsprozess, habe ich mich hier aber gleich sehr wohl gefühlt. Ausserdem war ich schwer von der Schnelligkeit der Rückrufe beeindruckt.

Traineeprogramm der Baloise | Check, check und check!

Derzeit heisst das also für mich, meine Basis ist Luxemburg (mein Zuhause), dort bin ich angestellt, aber zwei der insgesamt vier Arbeitsblöcke absolviere ich im Ausland. Denn die Baloise agiert international, ist neben der Schweiz auch in Belgien, Liechtenstein, Deutschland und eben in Luxemburg ansässig. Ich selbst kann bestimmen, welche Abteilungen mich in den insgesamt 16 Monaten des Traineeprogramms interessieren. Ich wähle, wo ich 4×4 Monate verbringe und rotiere – unterstützt von meinem Mentor, der mich während der kompletten Zeit betreut. Inzwischen habe ich meinen ersten Traineeblock absolviert und bin immer noch fest überzeugt, einen Volltreffer gelandet zu haben.

Erster Traineeblock im Bereich Innovation

Meine Reise begann im November 2017. Die Innovation koordiniert die Zusammenarbeit zwischen der Baloise und für uns potentiellen Startups. Ich bin in die Rolle einer Projektmanagerin geschlüpft, arbeitete eng mit dem Marketing zusammen, bereitete Partnerschaften vor und analysierte Produktleistungen. Zusätzlich habe ich interne Konferenzen/ Workshops organisiert, mit dem Ziel, das Intrapreneurship anzukurbeln. In unserem kleinen Team von 3-4 Personen habe ich mich immer sehr wohl gefühlt und viel gelernt. Mir gefällt bei der Baloise, dass mir von Anfang an Verantwortung zugeteilt und Vertrauen entgegengebracht wurden. Ich konnte mich vernetzen und habe viele Mitarbeitende aus unterschiedlichsten Abteilungen kennengelernt.

Austausch über die Landesgrenzen hinaus

Obwohl ich in Luxemburg angestellt bin, habe ich im Traineeprogramm der Baloise regelmässig Kontakt zu Schweizer Kollegen. Dann geht es um Projekte oder ich tausche mich mit den Trainees in Basel über Erfahrungen und Erlebnisse bzw. über Auslandsblöcke aus. Ich hatte ebenfalls schon die Gelegenheit, für einen Tag nach Basel zu fahren. Dort habe ich mich persönlich vorgestellt und meinen zweiten Block ausgesucht.

Von Luxemburg nach Basel, und dann…?

Im April 2018 beginnt mein zweiter Block. Es geht in den Unternehmenskundenbereich Schaden in Basel. Dabei erhoffe ich mir, den Kernberuf der Versicherungen besser kennenzulernen, mein professionelles Netzwerk zu erweitern und den Austausch zwischen der Schweiz und Luxemburg weiter verstärken zu können. Es ist spannend, nun wieder etwas Neues anzufangen, obwohl mir die ersten vier Monate in Luxemburg so gut gefielen, dass ich fast nicht mehr weg will. Ich freue ich mich sehr auf diese neue Herausforderung: neue Leute, neue Vorgehensweisen, eine neue Stadt und ein neues Land. Ich empfinde es als eine tolle Möglichkeit, im Traineeprogramm der Baloise erst einmal verschiedene Bereiche entdecken zu dürfen und so herausfinden zu können, was zu mir passt. Mein 3.Block wird erneut im Ausland stattfinden. Wo, steht noch nicht fest. Das muss ich noch organisieren. Aber danach habe ich vor, nach Luxemburg zurückzukehren und in meiner Heimat sesshaft zu werden. Bis dahin hört ihr sicher noch einmal von mir.


Auch unsere anderen Trainees haben was zu erzählen