ein junger dunkelhaariger Mann sitzt im blauen Anzug auf einer Terrasse

“Trainee sein” heisst auch, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen

Um eines vorweg zu nehmen: Wer ein Freund von fest vorgeschriebenen Regeln und Abläufen ist, für den sind die kommenden Zeilen eher uninteressant. Alle anderen nehme ich gerne auf meine Reise durch die ersten sechs Monate als Trainee bei der Baloise mit. Ich bin Sascha, 25 Jahre alt und habe einen Master in Wirtschaftswissenschaften.

Von der Uni in den Job | Laufen muss gelernt sein

Nach dem Abschluss an der Universität Basel stand ich, wie viele andere Absolventen auch, vor den ersten Schritten in die Arbeitswelt. Für mich war es wichtig, diese Gehversuche mit einem Unternehmen anzugehen, das mich einerseits fordert und fördert, mir aber gleichzeitig auch die nötige Eingewöhnungszeit zugesteht. Nach meiner bisherigen Zeit bei der Baloise kann ich sagen, dass dies vollumfänglich erfüllt wurde. Beeindruckend ist die Identifikation mit dem Traineeprogramm über alle Unternehmensteile hinweg. So bin ich bis jetzt noch nie auf verschlossene Türen gestossen. Dies erleichtert sicherlich die Eingewöhnung. Gleichzeitig wird aber auch eine grosse Portion Neugier erwartet. Wer bereit ist, seine persönliche Komfortzone zu verlassen, der trifft eine Vielzahl an Möglichkeiten und Herausforderungen innerhalb der Baloise an.

1. Traineeblock | Risikomanagement

Arbeiten, wo es dir gefällt
Begonnen habe ich mein Traineeprogramm im gruppenweiten Risikomanagement. In dieser Zeit habe ich Vieles mitnehmen können, um mir einen Gesamtüberblick über den Baloise Konzern zu verschaffen. Von der ersten Sekunde wurde meine Meinung innerhalb des Teams geschätzt und mir die Möglichkeit zur Entfaltung gegeben. Das Klischee des “trockenen” Risikomanagements hat sich in den vier Monaten überhaupt nicht bewahrheitet. Im Gegenteil, die Aufbereitung von Daten für die Konzernleitung aber auch die Einsichten in strategische Risikothemen haben den Block spannend und abwechslungsreich werden lassen.

Tägliche To Do’s

Dabei habe ich einerseits beim Reporting der Solvenzsituation, im Rahmen des Swiss Solvency Test und von Solvency II, einzelne Teile selber aufbereiten können. Andererseits konnte ich strategische Themen wie die Festlegung des Währungsbudgets, um sich optimal gegen Fremdwährungsrisiken zu schützen, aktiv begleiten. Dementsprechend hilfreich war der Block um meine analytischen Fähigkeiten weiter auszubauen.

2.Traineeblock | Das Kerngeschäft verstehen

Für den zweiten Block habe ich mir eine komplett andere Herausforderung gesucht. Seit nun mehr als zwei Monaten bin ich Teil des Leistungscenter Unfall / Kranken und unterstütze dort die Teams im operativen Geschäft, wie auch in ausgewählten Projektthemen. Mir war es wichtig die Baloise von der Basis aus zu verstehen und mich einem Bereich zuzuwenden, welcher dem Kernbereich eines Versicherungsunternehmens entspricht. Dazu gehört es auch einmal die Ärmel hochzukrempeln und die doch genügend vorhandene Arbeit zielstrebig zu erledigen. Genau dies war der Anreiz, mich auch persönlich damit zu challengen.

Tägliche To Do’s

Das bedingt, dass man in gewissen Situationen weniger analytisch denkt und einfach mal die Aufgabe zu lösen versucht. Operativ unterstütze ich die Sachbearbeiter bei der Registrierung und Einteilung von allen Unfall und Krankmeldungen. Man eignet sich mit der Zeit Einiges an medizinischem Know-how an. Projekttechnisch bin ich, neben den operativen Aufgaben, mit einigen kleinen Themen betraut worden, beispielsweise mit der kritischen Analyse der Online-Webschadenmeldung für Unternehmenskunden. Dies ist der ideale Ausgleich, um auch kreativ einen Mehrwert für die Abteilung zu generieren. Für mich als Versicherungslaie entpuppt sich diese Erfahrung als enorm wertvoll.

Persönliche Herausforderungen als Trainee

 

Neben der jeweiligen Tätigkeit in der Abteilung ist es Aufgabe eines Trainees, sich sein eigenes Netzwerk aufzubauen. Durch regelmässigen Austausch mit diversen Personen quer durch den Konzern, eröffnet sich einem Trainee stets die Möglichkeit, Neues zu lernen, Zusammenhänge besser zu verstehen. Genau aus diesem Grund habe ich stets das Gefühl, dass die Baloise nicht nur von Langfristigkeit im Zusammenhang mit dem Programm spricht, sondern dies auch lebt. Ich durfte in den ersten Monaten bereits tolle Leute quer durchs Unternehmen und auf allen Stufen verteilt kennenlernen. Dies macht das Programm nicht nur fachlich interessant sondern vor Allem zwischenmenschlich.

Quo vadis?

Ich befinde mich nun schon bald bei der Halbzeit des Programms und bin gerade voll in der Planung für meinen Auslandsblock. Wobei das Wort “Ausland” bei mir nicht ganz zutrifft. Da ich nicht alles vorweg nehmen möchte, müsst Ihr Euch noch ein wenig auf meinen nächsten Blog gedulden.

P.S. Wenn Du, als Freund von festgeschriebenen Regeln und Abläufen, den Blog trotzdem zu Ende gelesen hast, bin ich überzeugt, dass auch Du Deinen Platz in der Baloise finden kannst und vom Enthusiasmus innerhalb des Konzerns angesteckt wirst. Unter uns, auch ich bin manchmal ein Freund der Gewohnheit…aber psst 😉

Sascha


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