junger, blonder Mann mit dunkelblauem Jacket und Hemd

Seinen 1. Job wählen, ohne wählen zu müssen | Baloise Traineeprogramm

Hallo, ich bin Adrien Muller, 23 Jahre alt, habe in England und Frankreich International Management studiert und bin nun bei der Baloise gelandet. Los geht`s!

Während des Studiums und auch noch danach stellt sich wohl jeder Student die Frage: “Wo und in welchem Bereich will ich nachher arbeiten?” Manche haben schnell eine Antwort, andere brauchen länger, um sich zu entscheiden. Ich z.B. habe BWL studiert. Das öffnet mir zwar viele Türen, macht meine Entscheidung für den ersten Job jedoch recht schwierig. Marketing, Business Development, Consulting, Financial Analyst, Projekt Management? Alle Optionen scheinen interessant, aber eigentlich fehlt mir eine realistische Vorstellung von diesen Bereichen. Als ich vom Baloise Traineeprogramm hörte, wurde ich neugierig. Hier sollte ich die Chance erhalten, eine Zeit lang Erfahrung sammeln zu können. Das wiederum würden mir helfen, fundiert über meine Zukunft zu entscheiden.

Baloise Traineeprogramm | 4 Abteilungen in 16 Monaten

Inzwischen bin ich 10 Monate im Baloise Traineeprogramm und kann sagen, dass meine Erwartungen übertroffen wurden. Über 4×4 Monate arbeite ich in vier verschiedenen Abteilungen und habe den Eindruck, vier kleine Praktika zu machen. Der große Unterschied aber ist, dass meine Verantwortung und Autonomie weit über die eines Praktikums hinausgehen. Dadurch empfinde ich meine Learnings als vollständiger.

Innovation ist kreative Gestaltung mit Zukunftsblick

Meine ersten vier Monate in der Innovationsabteilung der Baloise in Luxemburg haben mir gezeigt, dass Arbeiten nicht das Gegenteil von Spaß ist. Wichtig und gewollt war es, ein Open Mindset zu zeigen, den Ist-Zustand zu challengen. Was meine ich damit? Meine Teammitglieder haben sich von mir gewünscht, mich von anderen Ansichten nicht beeinflussen zu lassen. Sollten die Worte fallen “Wir haben es immer schon so gemacht”, sollte ich fragen “Warum?”. Genau das habe ich getan und es macht Sinn. Nur weil etwas schon immer so war, muss es nicht gut sein. Vielleicht gibt es eine bessere Lösung.

Ein Trainee hat die Sicht von aussen

Wenig Berufserfahrung zu haben, war unter diesen Bedingungen ein Vorteil. Davon konnte ich profitieren. Im Baloise Traineeprogramm bin ich temporär in Projekten. Aus dieser Perspektive hinterfrage ich Prozesse, bin neugierig, habe vielleicht andere Ansätze. Das Thema Innovation ist ohnehin omnipräsent als Teil der Strategie. Obwohl mir Erfahrung fehlte, ist meine Meinung immer wichtig. Es ist gewollt, dass Mitarbeitende proaktiv und eigenverantwortlich agieren. So konnte ich mich super schnell und leicht integrieren.

Umsatz ist der Applaus der Kundschaft

Meine zweiten vier Monate habe ich im Vertrieb verbracht. Dort konnte ich einerseits den “Pros in action” zuschauen und so den einen oder anderen Kniff übernehmen. Ausserdem habe ich zwei eigene Projekte geleitet. Zum einen ging es darum, ein neues Produkt in den Markt zu bringen. Das war viel umfangreicher als ich es mir vorgestellt hatte. Ich musste eine Strategie und den Zeitplan definieren, Marketingunterlagen vorbereiten, Schulungen des Vertriebspersonals vornehmen, die interne Kommunikation vorantreiben. Das sind nur ein paar meiner Aufgaben. Zum anderen bestand im Vertrieb das Bedürfnis, eine Art Unterabteilung zu gründen. Auch dieses Projekt wurde zu meiner Verantwortung.

Viel Freiheit gekoppelt mit Verantwortung

Das Faszinierende an dem Baloise Traineeprogramm ist, viel Freiheit genießen können. Damit meine ich nicht FreiZEIT sondern Eigenverantwortung und die Chance, mitzugestalten. Ich selbst entscheide gemeinsam mit anderen Trainees und mit meinem Mentor, welche Abteilungen für mich sinnvoll sein könnten. Ich selbst “verhandle” meine verschiedenen Blocks in den gewünschten Abteilungen. P.S. Das ist nicht sonderlich schwierig, aber eine super Erfahrung. Es schult die zwischenmenschlichen Fähigkeiten.

Andererseits wird man “ins kalte Wasser geworfen”. Jeder Trainee muss gleich Verantwortung übernehmen. Das bedeutet, dass wir zum Teil eigene Entscheidungen treffen und demnach auch dazu stehen müssen. Keine Sorge! Fehler sind erlaubt. Das gehört zum Lernprozess dazu. Fehler werden verziehen und helfen, uns weiterzuentwickeln. Wiederholungen sind möglichst zu vermeiden. 😉

Fazit

Ich hab nicht erwartet, in meinem ersten Job in so einer spaßigen und freien Umgebung so viel zu lernen. Ich kann das Traineeprogamm der Baloise nur höchstens empfehlen.


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