Personenportrait eines jungen Mannes im Anzug vor einer Glasfassade

Trainee Fabian erzählt von seinem Weg zur Baloise

Vom Jus Studium ins Produktmanagement

Weg zur Baloise

Schon sehr früh in meinem Jus-Studium wurde mir klar, dass ein klassisch juristischer Beruf nicht mein Berufsziel sein würde. Zwar war mein Studium für mich durchaus sehr interessant, doch interessierte ich mich noch mehr für die Schnittstellen zwischen verschiedenen Fachbereichen. Relativ schnell begann ich daher mich für die Versicherungswirtschaft zu interessieren. An Versicherungen begeisterte mich schon damals, dass hier Menschen mit völlig unterschiedlichem beruflichem Background zusammenarbeiten und so verschiedene Aspekte in die Diskussion einbringen können. Man muss sich also immer wieder mit verschiedensten Personen absprechen, um ein gutes Gesamtergebnis zu erhalten. Deshalb spezialisierte ich mich im Master auf Versicherungs- und Wirtschaftsrecht, sodass es nahelag, sich nach dem Studium in dieser Branche zu bewerben.

Gegen Ende meines Masterstudiums begann ich damit, mich mit möglichen Stellen auseinanderzusetzen. Doch je mehr Inserate ich las, umso klarer wurde mir, dass ich nicht genau wusste, welche Tätigkeit wirklich zu mir passen würde. Es gab schlicht zu viele Tätigkeitsfelder, welche mich brennend interessieren, so dass ich mich direkt nach dem Studium nicht für eine Richtung hätte entscheiden können. Daher entschied ich mich bewusstdafür bei meinen Bewerbungen den Fokus auf ein Traineeprogramm zu legen.

Ausschlaggebend für die Baloise war unter anderem, dass ich hier die Möglichkeit erhalte vier verschiedene Bereiche nach individuellen Bedürfnissen kennen zu lernen und damit hoffentlich auch herauszufinden, wo ich schlussendlich wirklich hinpasse. Gleichzeitig überzeugen mich die tolle Unternehmenskultur und die sehr individuelle Betreuung.

Einstieg im Produktmanagement Unfall/Kranken

Meinen ersten Block wollte ich gerne in einer Abteilung absolvieren, in der ich das Versicherungsprodukt besser kennen lernen konnte. Ich freute mich daher sehr, als ich die Möglichkeit erhielt diesen Block im Produktmanagement Unfall/Kranken bzw. genauer im Team Produktentwicklung und Vermarktung zu absolvieren.

Von Anfang an erhielt ich die Möglichkeit an aktuellen Projekten mitzuarbeiten. Dabei musste ich aber keinesfalls nur klassische “Praktikantenarbeit” übernehmen, sondern durfte direkt produktiv mitarbeiten und mitgestalten. Durch mein Team werde ich bei Bedarf immer sehr gut unterstützt. Deshalb war es auch mir ein Anliegen meine Teamkollegen aktiv zu unterstützen. Gleichzeitig wird aber auch viel Wert auf selbständiges Arbeiten gelegt, was mir persönlich sehr zusagt.

Zu meinen Hauptaufgaben gehört die Erarbeitung von internen und externen Kommunikationsmitteln. So durfte ich z.B. eine Wissensdatenbank in Form von Fragen und Antworten (FAQ) für unsere Unfall- und Krankentaggeldversicherung erstellen. Das spannende hierbei ist einerseits, dass ich das Produkt relativ gut kennen lerne, andererseits aber auch die Ausgestaltung der Kommunikation so wählen muss, dass sie den verschiedenen Anspruchsgruppen gerecht wird. Letzteres war für mich als Juristen, der bisher gewohnt war, immer alle Eventualitäten abzudecken und damit auch eher eine komplizierte Sprache zu wählen, eine sehr lehrreiche Erfahrung.

Daneben erhielt ich auch immer wieder die Möglichkeit zu gewissen kleineren, speziellen Projekten. Beispielsweise durfte ich selbst eine Excel-Schulung für unsere Sachbearbeiter vorbereiten und durchführen. Sehr spannend daran war für mich, eine gute Balance aus Vortragselementen und interaktiver Schulung zu finden.

Fazit nach 4 Monaten

Obwohl ich hier auf dem Blog im Vorfeld bereits viele Traineeberichte gelesen hatte, war ich am Anfang immer noch etwas überrascht, wie kollegial und förderlich die Unternehmenskultur der Baloise ist und wie schnell man in der Baloise und im Team integriert ist.

Bereits an meinem ersten Arbeitstag hatte ich zahlreiche Einladungen von aktuellen und ehemaligen Trainees zum Kennenlernen in meinem Postfach. Ausserdem kann man auf jeden im Unternehmen einfach zugehen und das Gespräch suchen. Gerade durch die vielen Ex-Trainees ist es einfach möglich in die verschiedensten Abteilungen einen Kontakt aufzubauen und so die Folgeblöcke zu planen.

Sämtliche Mitarbeiter helfen wenn immer möglich sehr gerne weiter. Man merkt, dass bei der Baloise alle an einem Strang ziehen und sich wirklich gegenseitig unterstützen wollen. Gerade als Trainee trifft man überall auf offene Türen und kann so neben der eigenen Arbeit auch sehr viel über andere Abteilungen und die Arbeit anderer Personen lernen.

Nach fast vier Monaten ist nun die Zeit gekommen, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen: Würde ich mich wieder für das Traineeprogramm der Baloise entscheiden? Auf jeden Fall! Ich freue mich jeden Tag auf meine Arbeit und bin extrem zufrieden mit dem Traineeprogramm und meinen Aufgaben. Ehrlich gesagt hatte ich im Vorfeld nicht erwartet, dass ich wirklich von allen Seiten so individuell und gut betreut und unterstützt werden würde und innert kürzester Zeit ein doch relativ breites Netzwerk aufbauen könnte. Daher kann ich heute ohne Zweifel sagen, dass ich es noch keine einzige Sekunde bereut habe mich für das Traineeprogramm der Baloise entschieden zu haben.

Ausblick

Ab August werde ich dann im Projekt- & Portfoliomanagement bzw. im Services Schadenversicherungen tätig sein. Dort werde ich an Projekten zum Thema Digitalisierung und zur Neustrukturierung des Produkteportfolios arbeiten.

Ich freue mich schon sehr auf meinen zweiten Block und werde euch in einigen Monaten an dieser Stelle wieder berichten, wie es mir ergangen ist.

Fabian