Personenportrait eines jungen Mannes in einem Sessel

StudiPower@Baloise – Luc Borer

Heute im Interview: Luc Borer (23), Werkstudent im Group Procurement

Luc arbeitet seit 6 Monaten bei der Baloise in der Abteilung Group Procurement als Werkstudent und steht mir im Interview Rede und Antwort zu seinem Hintergrund und seiner Stelle und verrät anderen Werkstudenten und Praktikanten seine Tricks

Woher kommst du und was willst du?

Kim: Lieber Luc, erzähl doch mal woher du kommst und was dein Hintergrund, vor allem in Bezug auf dein Studium ist.

Luc: Ich komme aus dem wunderschönen Oberbaselbiet und stehe kurz vor dem Abschluss des Bachelors in Wirtschaftswissenschaften an der Uni Basel. Schon in frühem Alter hatte ich ein Flair für Zahlen und während meiner Zeit im Gymnasium mit dem Schwerpunkt in Wirtschaft, entstand die Passion zur BWL.

Kim: Finde ich immer spannend, wenn jemand eine Passion in einem Bereich hat, indem ich mir das gar nicht vorstellen kann 🙂
Dann wusstest du also schon früh, was du Studieren wolltest?

Luc: Das kann man so sagen. Ich absolvierte den klassischen Weg bis hin zum Studium. Klassischer Weg heisst: Sekundarschule Niveau P, Gymnasium, Uni. Dieser Weg hat sich von selbst ergeben. Eine kleine Geschichte dazu: Wenn mich früher jemand fragte, was ich später beruflich machen wolle, antwortete ich mit “Chef sein”. Was natürlich für einige Lacher sorgte. Jedoch machte mir mein Vater klar, dass man für so einen Posten studieren muss. Und somit ergab sich mein Werdegang 🙂

Kim: Also sehr ambitioniert von Anfang an, super!

Warum die Baloise als Arbeitgeberin?

Kim: Und bei der Baloise bist du, weil …?

Luc: Bei der Baloise bin ich aus mehreren Gründen: Zum einen um eine Verbindung zwischen Theorie an der Uni und Praxis in der Baloise entstehen zu lassen. Zum anderen interessiert es mich, wie eine solch grosse Unternehmung “funktioniert”.
Zudem lässt mich der Posten als Werkstudent in viele verschiedene Bereiche der Baloise blicken, was wiederum vorteilhaft ist, um herauszufinden, welche Abteilung einem für das spätere Berufsleben zusagt.

Kim: Du würdest also sagen, dass die Stelle als Werkstudent es dir ermöglicht, die Inhalte der Uni auch anzuwenden?

Luc: Eher das Umgekehrte war der Fall. Ich habe diverse Themengebiete in der Baloise kennengelernt, welche wir im späteren Verlauf an der Uni bearbeitet haben (z.B. Internes Kontrollsystem). Jedoch fliesst das betriebswirtschaftliche Denken, welches an der Uni vermittelt wird, in die täglichen Arbeiten ein. Daher nehme ich schon den einen oder anderen Input der Uni mit in die Baloise.

Kim: Das ist natürlich perfekt.
In deiner Zeit bei der Baloise, bist du da schon aus deiner Komfortzone herausgelockt worden? Mit anderen Worten: Fühlst du dich gefördert und gefordert?

Luc: Ich arbeite seit 6 Monaten bei der Baloise und fühle mich enorm wohl in meiner Abteilung. Ich werde andauernd durch Mitarbeiten bei Projekten und anderen kniffligen Challenges gefordert. Allen voran bei meiner Haupttätigkeit, dam Auswerten von verschiedenen Daten, entstehen täglich neue Herausforderungen, welche immer wieder andere Lösungsansätze von mir fordern.

Kim: Das hört sich nach wichtiger Arbeit an. Hast du das Gefühl, dass du einen guten Beitrag zum Erfolg deiner Abteilung leisten kannst?

Luc: Ich sehe mich tendenziell mehr als unterstützende Kraft denn als Hauptdarsteller im Group Procurement. Meine Arbeit liefert allerdings die Grundlage für den nächsten Schritt, für die nächste Entscheidung.

Kim: Hast du bisher während deines Studiums immer gearbeitet?

Luc: Wenn man die Jobs während den Semesterferien ausklammert, dann nur teilweise. Vor gut zwei Jahren arbeitete ich für sechs Monate in einem Callcenter als Verkaufsagent. Als nächstes begann ich als Werkstudent hier bei der Baloise zu arbeiten.

Präzise Kommunikation und gute Organisation

Kim: Was würdest du sagen, sind deine wichtigsten Learnings, die du jemandem als Tipps weitergeben würdest, der neu als Werkstudent oder Praktikant anfängt?

Luc: Was für mich zu Beginn tricky war, ist die Organisation von mehreren, parallel laufenden Arbeiten/Projekten. Darum lege ich einem neuen Werkstudent ans Herz, dass er/sie grossen Stellenwert auf gute Kommunikation und Organisation legt. Des Weiteren bezeichne ich mich als initiativ und lösungsorientiert, d.h. bevor man bei Problemen nach Lösungen fragt, sollte man zuerst selbst das Problem angehen. Dadurch ist der Lerneffekt bei einem Erfolg viel höher. Jedoch sind präzise Kommunikation und gute Organisation wirklich das A und O für mich. Das erleichtert zu Beginn aber auch in den folgenden Monaten diverse Tätigkeiten um einiges.

Kim: Super, das sind auf jeden Fall konkrete, gute Tipps. Luc, vielen Dank für deine Zeit und das nette Gespräch!

Luc: Gern geschehen. Besten Dank für das Interview!