Studipower@Baloise | Siya ist Werkstudentin im Aktuariat

Ich heisse Shiyamala Sornalingam, bin 25 Jahre alt. Ich wurde in Jaffna, Sri Lanka, geboren und absolviere derzeit meinen Master in Actuarial Science an der Universität Basel. Im Wesentlichen geht es um Finanz- bzw. Versicherungsmathematik. Parallel sammle ich bereits berufliche Praxis und gehöre zu den Werkstudenten der Baloise.

Werkstudenten | Berufserfahrung im Studium

Das Problem vieler Studenten ist es, dass ihnen nach dem Abschluss Berufspraxis fehlt, und dass sie deshalb auf dem Arbeitsmarkt Schwierigkeiten haben. Aus diesem Grund wollte ich mein Masterstudium unbedingt berufsbegleitend absolvieren und stiess in diesem Wunsch auf eine Ausschreibung. Das Baloise Asset Liability Management suchte nach aktuarieller Unterstützung für ein Projekt. Für mich die ideale Möglichkeit, mein Wissen aus dem Studium anzuwenden und mich weiterzuentwickeln. Danach ging alles sehr schnell. Ich hatte mein Vorstellungsgespräch und schon wenige Tage danach den Vertrag. Nun war ich gespannt. Was würde mich erwarten? Ich ging zunächst einmal davon aus, dass Werkstudenten bzw. Praktikanten vermutlich eher langweilige Aufgaben erhalten.

Werkstudenten übernehmen anspruchsvolle Projekte

Ich wurde überrascht. Statt des Eintippens von Daten in Excel-Files oder dem Vorbereiten von Präsentationen für Vorgesetzte, durfte ich vom ersten Arbeitstag an Verantwortung übernehmen. Ich wurde komplett in Projekte involviert und konnte mitentscheiden. Ein Grund, warum ich mich eigentlich nie als Studentin, sondern als Aktuarin (so nennt sich mein Beruf, wenn ich ausgelernt bin) wahrgenommen fühlte. Das Tolle: auch wenn jenes Projekt nur drei Monate dauerte, konnte ich mich doch stark weiterentwickeln.

Siya | “Die Baloise hat mich überzeugt”

Weil ich vom Unternehmen und seiner Kultur überzeugt bin, wollte ich auch meine Abschlussarbeit bei der Baloise schreiben. Ich sah keinen Nutzen darin, meine Arbeit nur zu verfassen, um das Studium abschliessen zu können. Mir war es wichtig, mich mit einem Thema zu beschäftigen, von dem jemand final auch Gebrauch machen konnte. Gefunden habe ich eine solche Aufgabe im Team Quantitative Risk Modelling des Group Risk Management. Sie entwickeln zurzeit auf Basis moderner Verfahren der Statistik und des Machine Learnings ein neues Tool. Ziel ist es, dass dieses Tool rechenintensive Prozesse im Rahmen von Solvenzbestimmungen (wie Swiss Solvency Test und Solvency II) und interner Steuerung (wie ALM) effizient durchführen kann. Komplizierter Sachverhalt. Mir macht er Spass!

Projektarbeit mit erfahrenen Mathematikern

Für mich war es eine grosse Herausforderung als Werkstudentin mit erfahrenen Mathematikern an einem solchen  Projekt zu arbeiten. In den ersten Wochen bekam ich eine vertiefte Einführung. Das ganze Team hat sich mit mir zusammengesetzt und mögliche Fragestellungen für meine Masterarbeit aufgelistet. Alle, und speziell mein Vorgesetzter, waren davon überzeugt, dass ihnen meine Masterarbeit einen Mehrwert bieten würde. Womit ich mich schliesslich wirklich auseinandersetzte, überliessen sie mir. Für mich war letztlich wichtig, dass ich mich nicht nur mit Subthemen beschäftigte, sondern das grosse Ganze verstand – mir also ein breites Wissen über das Projekt aneignete. So habe ich mich entschieden, das Tool für eine vereinfachte Versicherung aufzubauen und es in meiner Arbeit zu dokumentieren. Während der Absprachen mit der Uni und auch während meiner intensiven Arbeitsphase hat mich mein Team in der Baloise immer wieder unterstützt. Ganz grossen Dank!

Siya’s Fazit

Inzwischen gehöre ich seit neun Monaten zum Team und habe das Pilotmodell erfolgreich umgesetzt. Die Masterarbeit habe ich fertiggestellt und mein Studium schliesse ich in den nächsten Wochen ab. Mein Wissen über Risiko Modelling und speziell über Machine Learning hat sich immens vergrössert. Auch konnte ich meine Programmierkenntnisse vertiefen und moderne statistische Modelle kennenlernen. Es ist wirklich toll, welch grossen Beitrag die Baloise zum Erfolg meines Studiums geleistet hat – und damit letztlich zu meiner Karriere. Auch ich hoffe, mit meinem Tool zum Erfolg der Baloise beigetragen zu haben.


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