eine Mittzwanzigerin mit braunen langen Haaren sitzt in blauer Bluse auf einem dunkelroten Sessel vor einem Bücherregal

Nachwuchsentwicklung | Wir bilden aus und übernehmen

Fabienne Stäuble ist erst 23 Jahre und sie hat sich schon jetzt für Teilzeit entschieden. 70% arbeitet sie im Kundenservice Nichtleben. Sie lacht. “Ich habe nicht reduziert, um mir mehr Freizeit zu gönnen. Ich studiere berufsbegleitend und mache meinen Bachelor in Betriebsökonomie an der FHNW. Insgesamt über vier Jahre.” Studium neben dem Job – eine Möglichkeit, die Teilzeitangebote der Baloise zu nutzen. “Wenn du jung bist und studierst, ist die Arbeit eines Kundenservice-Mitarbeiters ideal. Alle Telefonate sind in sich (ab)geschlossen. Ich schleppe nichts mit heim.”

Fabiennes Einstieg bei der Baloise

Nach der Wirtschaftsmittelschule hat Fabienne parallel zur Berufsmatur ihre Ausbildung zur Versicherungsassistentin VBV abgeschlossen. Insgesamt über 18 Monate. “Es hat sich einfach ergeben, in der Versicherungsbranche einzusteigen. Meine Eltern arbeiten auch in der Wirtschaft, so schien dieser Weg klar zu sein.” Zehn Monate lang war sie Business Analystin im Schaden, acht Monate lang beriet Fabienne in der baloisedirectline die Kunden telefonisch. “Ich habe das als tolle Mischung empfunden. Erst ging es um das Erstellen von Auswertungen und um ein Reporting der Schadenzahlen. Später habe ich mir versicherungsspezifisches Wissen angeeignet. Dabei hatte ich vor allem Kundenkontakt.” Fabienne beschreibt, dass sie in den Gesprächen all das gelernte Wissen anwenden und sich in Sitzungen einbringen konnte. “So hatte ich mir das bereits nach der Schule vorgestellt. Ich gebe zu, die ersten Monate waren etwas zäh, aber es hat sich später alles ausgezahlt. Wenn ich etwas anfange, ziehe ich es auch durch.”

Aus der Ausbildung in den Kundenservice

Nach ihrer Ausbildung bei der Baloise wollte Fabienne gern bleiben. Bei ihrer internen Stellensuche unterstützte sie die Nachwuchsentwicklung. Ganz oben stand der Kontakt zum Kunden. Das war ihr besonders wichtig. “Es gibt mir ein gutes Gefühl, helfen zu können. Diese Zufriedenheit am anderen Ende der Telefonleitung zu hören, ist schön.” Zu Fabiennes Aufgaben gehört es u.a. Verträge zu prüfen und zu erstellen, die Post zu bearbeiten, intern wie extern zu beraten. “Derzeit läuft ein Experiment bei uns im Kundenservice. Wir haben fix in unserem Bereich eine dynamische Telefonieplanung eingeführt. So kann die gleitende Arbeitszeit auch im Kundenservice gelebt werden.” Vorher wurde mit festen Einsatzplänen gearbeitet. Mir persönlich gibt es mehr Freiheit. Wann bin ich am Telefon und wann erledige ich was? Eine echte Motivation bei der Arbeit.”

Kundenservice | Tolle Arbeitsatmosphäre

Als Fabienne auf ihre Kollegen/- innen zu sprechen kommt, strahlt sie. Man spürt sofort, dass sie es gut hat in ihrem Team. “Ich finde die Hilfsbereitschaft untereinander sehr schön. Es gibt keine Frage, mit der man sich blöd vorkommen muss. Besser du fragst nach, als dass du etwas falsch machst.” Ihr Teamleiter, erzählt Fabienne, treibt sie immer an, sich weiter zu entwickeln und zu netzwerken. Für ihn, so fasst es Fabienne zusammen, ist klar, dass der Kundenservice ein Sprungbrett ist. “Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Vorgesetzter so klar dahingehend agiert, dass seine Mitarbeitenden ihn wieder verlassen und er Neue einarbeiten muss. Er wünschst sich, dass wir uns fachlich sowie persönlich weiterentwickeln. Mir gibt das ein gutes Gefühl.”

Perspektivenwechsel | Baloise Kultur

Weiterentwicklung ist ein Thema, das Fabienne anführt, wenn sie über die besondere Kultur bei der Baloise spricht. Sie erzählt von der Möglichkeit, in andere Bereiche und Abteilungen zu schnuppern, von einem Monat angefangen bis max. ein Jahr. Auch Stages für einige Stunden oder einen ganzen Tag werden angeboten. “Die Chance auf einen temporären Jobwechsel ist schon eine besondere. Ich persönlich kenne keine Firma, die das ebenso offensiv anbietet. Man kann sich überlegen, was man – über den aktuellen Job hinaus – noch spannend fände und bekommt die Gelegenheit (in Abstimmung mit dem Team), sich zeitlich begrenzt einen Eindruck von der Arbeit zu verschaffen. Passt das zu mir oder nicht? Und sollte es nicht passen, hat man sich mindestens einen Einblick über die Grenzen seines Teams hinaus gewonnen. So entsteht ein besseres Verständnis für das grosse Ganze.”

Perspektivenwechsel beinhaltet auch andere Kulturen

Für nächstes Jahr plant Fabienne ein Auslandssemester. Sie wird voraussichtlich nach Malaysia, dort an ein Partnerinstitut ihrer Uni in Basel, gehen. “Aus unserer Klasse sind wir genau zwei, die diese Möglichkeit eines Auslandssemesters wahrnehmen und wir arbeiten beide neben unserem Studium bei der Baloise.” Auch so eine Abwesenheit will natürlich organisiert werden, aber Fabiennes Vorgesetzter hat sie stets dabei unterstützt. Vor diesem Aufenthalt wechselt Fabienne im Übrigen im Sinne ihrer internen Weiterentwicklung in den Kundenservice Systeme und Dienstleistungen. Sie wird dort Ausbildungsverantwortliche. Glückwunsch!

Letztlich hat sie sich während ihrer gesamten Ausbildung immer für das Konzept “Theorie und Praxis” entschieden. Für sie die ideale Kombination. “Ich wollte nie Vollzeit lernen oder studieren. Mir war immer der Praxisbezug wichtig. Ich setze in der Firma um, was ich in der Schule gelernt habe. Das passt zu mir. So fühl ich mich wohl.”


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