ein junge, dunkelhaarige Frau in rotem Jacket steht vor einem Gemälde

“Ins kalte Wasser zu springen, macht Spass” | Verkaufsleiterin Luzern

Bevor Mira Bonhôte (31) als Trainee in die Baloise kam,  hat sie an der Uni St.Gallen BWL / Marketing studiert. “Eigentlich war ich damals eher auf der Suche nach einem Einstieg ins strategische Marketing im Konsumgüterbereich. Aber durch ein Hochschulevent bin ich auf das Traineeprogramm der Baloise aufmerksam geworden. Alle vor Ort waren so nett, dass ich in einem irre schnellen Prozess überzeugt war und Trainee geworden bin. Ich bin jeden Tag glücklich mit dem, was ich tue und dankbar für das, was ich seither erlebt habe.”

Vom Trainee ins Produktmanagement

Die Trainees der Baloise durchlaufen vier Stationen in 16 Monaten, so auch Mira. Sie war im Pricing, im Bereich Marketing/Kommunikation für das Asset Management, ging nach Wien ins Produktmanagement und weil ihr das so gut gefiel, wurde es im 4. Block der gleiche Bereich, aber in Basel. “Schon sehr bald war mir klar: Da will ich hin”, schwärmt Mira. “Das Thema ist so vielseitig, man ist mit allen Bereichen in Kontakt, steckt in Projektarbeit. Das ist genau meins.” Als am Hauptsitz eine entsprechende Stelle geschafft wurde, bewarb sie sich und bekam den Job. “Womit die Baloise für mich – neben meiner mich erfüllenden Arbeit – besticht, sind die KollegInnen. Ich bin vor allem auch gern hier, weil meine Teams so super sind und immer waren. Das ist pure Motivation!”

Die Basler ist schneller geworden

Eine Geschichte erzählt Mira am Rande und doch steht sie für den so wichtigen Kulturwandel bei uns. Zu den Aufgaben im Produktmanagement gehört es u.a., Startups zu identifizieren, die Potential für unser Geschäft bergen. “Damals sind wir auf KASKO gestossen und waren uns sofort sicher, die passen zu uns. Gemeinsam mit verschiedenen Bereichen wie bspw. dem Group Procurement haben wir alle wichtigen Abklärungen getroffen und sind erst dann für das finale Go! in die Geschäftsleitung. Dort hat das Konzept überzeugt und mittlerweile haben meine Kollegen im Produktmanagement dank der tollen Weiterentwicklung sogar den Innovationspreis der Schweizer Assekuranz gewonnen.” Mira strahlt, fast ein bisschen stolz. “Die Basler ist viel offener geworden. Solche flinken Prozesse wären noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen.”

Vom Hauptsitz in die Generalagentur

Während der 3 ½ Jahre, die Mira im Produktmanagement war, hatte sie immer wieder Kontakt zum Vertrieb, besuchte in ihrer Funktion auch die Generalagenturen in der Schweiz “und das gefiel mir gut”, erzählt sie. “Ausserdem spürte ich diesen Drang, raus aus meiner Komfortzone. Ich möchte mich immer weiterentwickeln, nicht stehen bleiben, Neues lernen und mich fordern. Von da an hiess mein Ziel – Verkaufsleiterin.” Mira hörte sich um. Hätte sie eine Chance in dem Bereich ohne direkte Verkaufs- und Führungserfahrung? Nein, kam es aus nicht wenigen Ecken, aber das spornte die damals 29 -jährige nur noch mehr an. “Der klassische Verkaufsleiter ist schon immer noch männlich. Da fiel ich mit meinem Wunsch durch das Raster. Auch gehen insgesamt wenige Mitarbeitende vom Hauptsitz in den Vertrieb. Trotzdem gab es Menschen, die mich unterstützt haben und dafür bin ich dankbar. Als ich hörte, in Luzern würde eine Stelle als Verkaufsleiter/-in frei, habe ich mich beworben und nach einem ½  Jahr war der Vertrag da.”

Mit Respekt und Power | Verkaufsleiterin in Luzern

Das Bemerkenswerte an Mira: Sie ist unheimlich positiv. Sie hat diese sicher fordernde Challenge angenommen – sportlich – und genau so ist sie später auch in ihren neuen Job gestartet. Mit gesundem Respekt und dem Anspruch an sich selbst, erfolgreich zu sein. Sie ist derzeit, die einzige Frau mit einer Führungsrolle im Aussendienst in der Direktion Zürich, Ost-, Zentralschweiz. “Mein Job ist es, das Verkaufsteam in Luzern zu leiten, ein störungsfreies Arbeiten zu gewährleisten und gute Lösungen für unsere Kunden zu finden.” Mira erklärt weiter: “Die Probleme sind hier sehr viel direkter als am Hauptsitz in Basel. Wir haben gefühlt 1000 adhoc Anfragen. Ich bemühe mich, viel abzuklären, arbeite mit den Fachbereichen zusammen und das möglichst schnell. Alles ist hier draussen dringend. Sonst stockt das aktuelle Geschäft.” Auch all die Anforderungen vom Hauptsitz, die auf das Team in Luzern einprasseln, leitet Mira in die richtigen Gefässe und priorisiert sie. So können die Kundenberater in Ruhe ihren Job machen.

Richtige Entscheidung | “Ich liebe Herausforderungen”

“Für mich war dieser Sprung ins kalte Wasser genau das Richtige. Meine Lernkurve ist steil – fachlich sowie in meiner Führungsrolle. Ganz zu Beginn dachte ich”, räumt Mira ein, “ich hätte mich doch überfordert, aber es kommt alles learning by doing. Es ist toll, dass ich mir diesen Job erarbeitet habe bzw. dass man mir das Vertrauen geschenkt hat.” Ein grosser Vorteil des Jobs als Verkaufsleiterin ist es, dass Mira ihre Rolle sehr frei gestalten kann. Hauptsache am Ende des Tages stimmen die Ergebnisse. “Ich muss daran arbeiten, konsequenter zu werden. Generell bin ich nicht der Typ, der anderen auf die Füsse tritt, aber das braucht’s manchmal.” Es ist ein sehr wohlwollendes Lachen, das in diesem Moment über Miras Gesicht huscht. “Dass ich mir in den Jahren davor dieses Netzwerk am Hauptsitz in Basel erarbeitet habe, ist hilfreich. Auch mein Wissen aus dem Produktmanagement hat noch heute einen grossen Wert. Manchmal staune ich, wie schnell alles ging. Vom Trainee bis zur Verkaufsleiterin – und ich bin ja immer noch jung, aber das ist eben Baloise. Hier wirst du unterstützt. Man muss sich allerdings auch selbst einbringen und fordern wollen. Sonst funktioniert es nicht!”


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