Baloise Bank SoBa | Anlageberater sind Lebensbegleiter

Ursula Reinhardt (42) wollte eigentlich Köchin werden, aber weil ihr ein Ausbildungsbetrieb nicht zusagte und ein anderer erst später eine Lehrstelle anbieten konnte, befasste sie sich mit dem Thema KV-Lehre. Eine gute Freundin erzählte ihr obendrein von einem freien Ausbildungsplatz – damals bei der Solothurner Handelsbank – und so bewarb sich Ursula auf diese Stelle und ebnete damit ihren Weg als Anlageberaterin bei der Baloise Bank SoBa. “Gekocht wird heute nur noch privat”, lacht sie.

KV-Lehre | Lernen mit Spass

“Was ich damals als Lehrling besonders toll fand, war das grosse Vertrauen, das man mir von Anfang an entgegen gebracht hat. Ich durfte sehr schnell eigenständig arbeiten, Verantwortung übernehmen und das viele Wissen aus der Berufsschule anwenden. Das gab mir das Gefühl, gebraucht zu werden.” Am meisten Spass hatte Ursula in der Anlageberatung. “Jeder Fall hat seine eigene Dynamik”, so beschreibt sie es. “Man muss sich von Kunde zu Kunde reindenken, in dessen finanzielle Situation, in die Vermögenswerte und flexibel bleiben: Was kann ich anbieten? Wie selbständig ist der Kunde? Braucht er einen Vermögensverwalter oder kümmert er sich selbst um seine Angelegenheiten?”

 

 

Ein erster Schritt in die Anlageberatung

Nach der Lehre hätte Ursula bei ihrem Ausbildungsbetrieb bleiben können (die Handelsbank ging damals in der Schweizerischen Bankgesellschaft auf), aber man konnte ihr nur einen Platz in der Kreditberatung anbieten “und das wollte ich nicht. Das war überhaupt nicht mein Gebiet.” Also wartete sie und bekam ein Angebot von der Solothurner Bank SoBa (sie war erst 6 Monate zuvor aus der Solothurner Kantonalbank entstanden). Die Bank befand sich gerade im Wandel, neue Systeme wurden eingeführt, man suchte vor allem temporäre Arbeiter. “Das war mir wiederum zu unsicher und ich blieb geduldig bis sie eine unbefristete Stelle für mich hatten – als Assistentin in der Anlageberatung. Der perfekte Einstieg.” Schriftlich beworben hat sich Ursula übrigens nie. Sie wollte sich nur erkundigen, ob generell Stellen frei wären bei der SoBa und blieb so mit den Zuständigen in Kontakt bis das Angebot, das Job-Interview und die Zusage kamen.

Job und Weiterbildung | Duale Weiterentwicklung

Als Assistentin in der Anlageberatung wechselte sie nach einem Dreivierteljahr von Grenchen nach Solothurn. “Es war toll, noch ein anderes Team kennenzulernen, andere Arbeitsweisen. Die Kontakte, die ich damals geknüpft habe, helfen mir heute bei meinen täglichen Aufgaben. Viele Dienstwege sind dadurch sehr kurz.” Klar war, dass Ursula nicht für immer Assistentin bleiben wollte, also besuchte sie zunächst intern ein Nachwuchsprogramm samt Auslandsaufenthalt und begann danach mit 23 Jahren das Eidgenössische Diplom als Bankfachexpertin . “Das Bankwissen, das mir dort vermittelt wurde, war noch viel tiefer als während meiner Lehrzeit. Da merkt man erstmal, was man doch alles noch nicht weiss. Ich habe viel gelernt.” Nach ca. sechs Jahren Solothurn kehrte sie schliesslich an ihren Geburtsort, nach Grenchen, zurück – diesmal als Junior Anlageberaterin.

“Das Tolle an der Baloise Bank SoBa”, schwärmt Ursula: “Niemand hat je zu mir gesagt – das schaffst du nicht oder die Weiterbildung lohnt sich nicht. Alle haben mich immer unterstützt und gefördert. Entwicklung wird hier jedem nahe gelegt. Ich bin seit 1995 hier. Das war so und das ist so geblieben.”

Baloise Bank SoBa | Faszination Anlageberatung

Wenn Ursula ihre täglichen Aufgaben vor dem inneren Auge Revue passieren lässt, dann kommt sie zu dem Schluss, dass nichts planbar ist. “Sagen wir, ich habe mir vorgenommen, am Morgen Administration zu erledigen. Ganz sicher kommen dann spontan drei, vier Kunden auf die Idee, ihre Verträge anzupassen oder sich generell mit einer Beratung auseinanderzusetzen. Dann sind wir natürlich für sie da und die Administration erledige ich später.”

Ursulas Job dreht sich um Auskünfte, spezifische Anlagefragen, um Geldeingänge bei Erbschaft, um Vollmachten, Fälligkeiten von Hypotheken – das Spektrum ist sehr breit – und das ist, was ihr an ihrem Job gefällt. “Wir machen Lebensbegleitung. Wir unterstützen unsere Kunden bei ihrer Finanzplanung und das über einen langen Zeitraum. Entweder gehe ich aktiv auf sie zu und überprüfe die finanzielle Situation, oder der Kunde meldet sich bei mir. In jedem Fall sind wir mindestens einmal im Jahr in Kontakt und erneuern unsere Geschäftsbeziehung. Man lernt sich kennen und das ist wichtig, denn Anlageberatung hat auch viel mit Vertrauen zu tun.” Dass die Baloise Bank SoBa seit dem Jahr 2000 zur Baloise Group gehört, ist für beide Seiten sehr bereichernd. Ursula kann ihren Kunden eine noch bessere Dienstleistungspalette anbieten.

Anlageberater sind auch Krisenmanager

Empathie und ein Gespür für bestimmte Situationen sind immens wichtig in Ursulas Arbeit. Sie beschreibt ein Beispiel: “Wenn in einer Ehe einer der Partner verstirbt, hatte der andere nicht zwingend tiefen Einblick in die gemeinsame Finanzplanung. Aber ich kenne alle Details und werde mich mit dem Hinterbliebenen in einer für ihn oder sie emotional sehr schwierigen Situation mit den entsprechenden Bankgeschäften auseinander setzen. Werden sie abgewickelt, weitergeführt? Wir sind da, um in solchen und anderen Fällen zu helfen.”

Baloise Bank SoBa als Arbeitgeber

Anlageberatung ist das Eine, die Baloise Bank SoBa das Andere. Beide haben es Ursula angetan. “Wir gehen hier alle sehr offen aufeinander zu, reden auf Augenhöhe quer durch alle Hierarchien und pflegen eine Du-Kultur. Es herrscht wirklich eine sehr nahbare, fast familiäre Atmosphäre.” Sie beschreibt wie leicht es ist, sich zu vernetzen – auch über die eigenen Teamgrenzen hinaus. “Je mehr Leute ich kenne, auch am Hauptsitz in Basel, desto einfacher lässt sich ein Abgleich machen: Was läuft bei uns? Was geschieht anderswo? Wo können wir voneinander lernen. Das finde ich spannend.”

Ausserdem beschreibt Ursula, dass die Innovationsbereitschaft bei der SoBa spürbar gestiegen sei in den vergangenen Jahren. “Wir waren nicht unbedingt Vorreiter wenn es um neue Produkte ging, aber heute laufen so viele Projekte parallel, man ist offen für neue Ideen und verfolgt sie weiter. Am Ende steht dann z.B. unsere neue Hypotheken-App. Es macht Freude, all den Neuerungen zu folgen.” Ursula räumt ein, es sei eine Zeit der Veränderungen und nicht immer fiele es ihr leicht, mitzugehen. “Gerade wenn es einem doch gut geht so wie es ist. Aber die Erfahrung hat mich gelehrt, Veränderung birgt die Chance, es noch besser zu haben. Und dieser Gedanke gefällt mir.”

 

 


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