Gruppenfoto der Lernenden des ersten Lehrjahrs in der Sozialwoche.

Barfuss übers Moor – Sozialwoche als Abschluss des ersten Lehrjahrs | KV-Lehre

Am Ende des ersten Lehrjahrs findet jeweils die traditionelle Sozialwoche statt – ein Lager, in dem alle Lernenden aus der ganzen Schweiz ihren Büroalltag hinter sich lassen und gemeinsam in der Natur arbeiten. Ein Erfahrungsbericht der Lernenden Daniela und Sadbere.

Die traditionelle Sozialwoche der Lernenden – Erfahrungsbericht

Am 29. Mai 2017 begann unsere Sozialwoche. Treffpunkt war Sörenberg. Gegen Mittag sind alle Lernenden am Lagerhaus Schwyzerhüsli angekommen und haben sich erst einmal in den Zimmern eingerichtet. Die Zimmer waren so zugeteilt, dass alle Männer in einem Zimmer und alle Frauen in einem anderen schliefen.

Unsere Lernenden mit ihren Bikes.Danach ging es auch schon los. Wir sind zur Gondelstation und zu den Moorgebieten gefahren. Dort haben uns zwei Mitarbeiter der UNESCO Biosphäre im Gebiet herumgeführt und uns erklärt, warum es so wichtig ist, dass die Bauern die Moore richtig pflegen und weshalb unser Einsatz so wertvoll ist. «Man möchte die Pflanzenvielfalt schützen.» Zusätzlich hat man uns empfohlen, barfuss durch die Moore zu laufen. Dies war ein sehr witziges Erlebnis, da es sich so angefühlt hat, als würde man über ein Trampolin laufen. Nach einer kleinen Wanderung sind wir mit einem Bikeboard den Berg runtergefahren. Dies war auch eine sehr lustige Erfahrung. Am Abend haben wir uns dann noch einen Vortrag über die Biosphäre Reservate angehört. Daraus gelernt haben wir beispielsweise, was Biosphäre genau bedeutet. Bio «Leben»; Sphäre «Raum»; Reservate «Bewahren» (Lebensraum bewahren).

Lernende übergeben sich Holzpflöcke.Am Dienstagmorgen haben wir zwei Bauernfamilien, Bucher und Studer, kennengelernt. Sie haben uns sehr herzlich empfangen und uns von ihrem langjährigen Bauernbetrieb erzählt. Vorerst haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und dann mit der Arbeit begonnen. Der Bauer Hans Peter fällte kleinere Bäume, die wir dann auf einen Haufen zusammenlegten, damit über den Mooren wieder ein schöner grüner Rasen wachsen kann.

Lernden arbeiten auf einer Weide.

Auf einem anderen Feld mussten wir mit einer Hacke das Unkraut auf der Kuhweide entfernen. Dies ging die nächsten drei Tage so. Mittags lud uns der Bauer immer zu sich nachhause ein, um zusammen Mittagspause machen zu können. Vormittags und nachmittags gab es dann auch immer eine kurze Pause, um etwas Kraft zu tanken. Abends sind wir immer total erschöpft zurück im Lagerhaus angekommen und konnten so das Abendessen immer sehr geniessen, da wir von der harten körperlichen Arbeit sehr hungrig waren. Mit Gesellschaftsspielen und Witzen haben wir die Abende letztendlich ausklingen lassen.

Unsere Lernenden auf einer Wanderung.

Am Donnerstagabend haben wir noch zusammen grilliert. Der gemütliche Grillplausch war zuerst vom Regen bedroht, doch der Regen hat gerade noch rechtzeitig aufgehört.

Der Freitagmorgen war unser letzter Tag in Sörenberg. Wir haben zusammen gefrühstückt und danach die Koffer gepackt. Debbie hat uns allen noch  kleine Aufgaben für den Hausputz zugeteilt. Als alles sauber war, haben wir uns gemeinsam auf den Heimweg gemacht.

Obwohl es eine sehr intensive Woche war und wir zusammen immer wieder tolle Momente erlebt haben, waren wir doch froh wieder zurück nachhause zu fahren.

Daniela & Sadbere


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