Montagstipp: Online Profile bei der Jobsuche richtig nutzen



SicherheitshirschIhr seid auf Jobsuche? Ihr möchtet für die Personaler sichtbarer werden? Eine Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen ist ein online Profil im Netz. Aber wo solltet ihr euch am besten registrieren und welche Informationen gehören auf euer Profil? Lest heute in unserem Montagstipp, auf was ihr unbedingt achten solltet und warum weniger auch mal mehr sein kann.

 

Online Netzwerke gibt es wie Sand am Meer. Die Versuchung ist gross möglichst viele Profile zu erstellen und dann abzuwarten, was passiert. Aber dies ist nicht sinnvoll aus der Sicht von uns im HR. Wir empfehlen euch wenige Profile zu erstellen, diese aber immer gut zu pflegen.

 

Aktualität ist wichtig

Das wichtigste bei der Pflege eures online Profils, z.B. bei LinkedIn oder Xing, ist, dass es stets aktuell ist. Dabei ist vor allem wichtig:

  • eine aktive E-Mailadresse in eurem Profil, damit ihr auch erreichbar seid für neue Arbeitgeber.
  • ein professionell gemachtes, aktuelles Bild (nicht älter als ein bis zwei Jahre).
  •  ein regelmässig aktualisierter Lebenslauf.

Zur Pflege gehört aber auch, dass ihr euch regelmässig einloggt.

  • Ruft eure Emails, die euch über die Online-Profile zugestellt werden, immer wieder ab und beantwortet diese möglichst zeitnah.
  • Teilt interessante (und im besten Fall für die Branche, in der ihr arbeitet, relevante) Artikel und kommentiert Einträge eurer Kontakte. Dies lässt euer Profil lebendig und genutzt wirken.
  • Aber vorsicht: Übermässiges Kommentieren und Posten kann eure Kontakte auch stören.

In fast allen online Profilen könnt ihr Stichwörter zu eurer Person hinterlegen. Legt diese Begriffe möglichst breit an – gebt in eurem Themengebiet vom Oberbegriff  bis zum spezifischen Unterbegriff alle Bezeichnungen an. Bei Xing könnt ihr das “;” Semikolon nutzen um die Begriffe leichter auffindbar zu machen. Bei diesen Suchbegriffen solltet ihr eher mehr als zu wenig angeben, denn oftmals sind es genau diese allgemeinen Fachbegriffe, den ein Rekruiter auf der Suche nach einem Kandidaten nutzt.

Unser Tipp: Versucht euch in die Lage der Firmen aus eurer Ziel/Wunschbranche zu versetzen. Nach welchen Begriffen würden sie wohl suchen? Häufig geht es dabei um branchenspezifische Schlagwörter, wie beispielsweise Programmiersprachen, Sprachkenntnisse, etc.

 

Eure Hobbys solltet ihr nicht zu ausführlich angeben- das könnte dazu führen, dass ihr einen freizeitbezogenen Eindruck macht. Ein oder zwei Freizeitaktivitätenkönnt ihr aber gerne angeben.

 

Private Profile nicht vergessen

Achtung: Bei der Recherche nach neuen Kandidaten stolpern Personaler auch über eure privaten Profile im Internet! Achtet unbedingt darauf, dass ihr hier nur unverfängliche Daten (dazu gehören auch Kommentare, Bilder, gepostete Links, etc) für alle sichtbar veröffentlicht. Prüft eure Privateinstellungen (z.B. bei Facebook), sodass ihr sicher keinen falschen Eindruck beim Rekruiter hinterlasst.

 

Zum Schluss: Achtet unbedingt darauf, dass ihr keine Rechtschreibfehler in eurem Profil habt! Dies kann bereits den ersten Eindruck von euch negativ beeinflussen.

 

Mit diesen Tipps sollte einem sauberen digitalen Fingerabdruck nichts mehr im Weg stehen :)

Wie viele professionelle online Profile habt ihr? -Babsi