Online Personal Branding – mit Blog und Twitter



SicherheitshirschEin Facebook-Profil zu haben ist toll! Damit gewinnt ihr aber heutzutage keine Preise mehr. Deshalb haben wir im ersten Beitrag über Online Personal Branding letzte Woche auch von “Must-Haves” gesprochen. Um sich wirklich von der Masse abzuheben muss man sich schon etwas ins Zeug legen. Glücklicherweise gibt es heute für (fast) alle Bedürfnisse eine geeignete Plattform. Sei das Google+, Pinterest, oder ein eigener Blog.

 

Dieser Beitrag und der Beitrag nächste Woche sollen euch helfen, einen Überblick über die verschiedenen Plattformen zu erhalten und zu entscheiden, was für eure persönliche Marke nützlich sein könnte. Es gibt natürlich unzählige Social Media Plattformen. Wir beschränken uns hier aber auf eine Handvoll, die aus unserer Sicht am wichtigsten sind: Google+, Twitter, Pinterest, Blog & Instagram.

 

 

Twitter – das unterschätzte Gezwitscher

Auch Twitter wurde immer wieder totgesagt, und erfreut sich plötzlich  an einem Comeback im deutschsprachigen Raum. Langsam aber stetig steigen die Nutzerzahlen.

 

Wie funktioniert also Twitter?

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst, der auf 140 Zeichen pro Tweet (also pro Mitteilung) beschränkt ist. Das kann am Anfang etwas ungewohnt sein, hat aber durchaus seinen Reiz. Denn so ist man gezwungen, in wenigen Worten das Wesentliche zu kommunizieren. Man kann anderen Personen, Organisationen oder Institutionen die einen interessieren folgen und sich so informieren bzw. über Themen diskutieren.

 

Wie nutze ich Twitter zum Personal Branding?

  • Ihr müsst einen Mehrwert bieten. Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, ist es wichtig Inhalte zu teilen, die für andere von Interesse sind. Wenn ihr euch also als Experte in einem bestimmten Bereich positionieren möchtet, solltet ihr auch auf Twitter relevante Artikel und Neuigkeiten, und eure Meinung dazu publizieren.
  • Folgt Personen und Organisationen, die sich mit den Themen befassen, die euch interessieren. Dies führt oft dazu, dass auch diese Twitter-Konten im Gegenzug auch euch folgen.
  • Twitter lebt von Retweets (Tweet eines anderen Nutzers teilen) und Hasthags (# – ähnlich wie Keywords). Vor allem Retweets von Personen und Organisationen, die in eurem Bereich relevant sind, können eure persönliche Marke weiterbringen.
  • Twitter ist auch Suchmaschinenrelevant. Nutzt Twitter also unter eurem eigenen Namen, damit ihr davon profitieren könnt.
  • Falls ihr Twitter auch privat sehr intensiv nutzt, kann es sinnvoll sein, ein zweites Profil anzulegen. Denn jemand, der euch auf professioneller Basis folgt ist kaum an euren privaten Tweets interessiert.

 

Der Blog – das eigene Königreich

Ein eigener Blog hat viele Vorteile – aber natürlich auch einige Herausforderungen. Denn ihr seid jetzt plötzlich Web-Designer, Autor, Content Manager und Brand Manager in einem ;)

Beim Blog gilt der Grundsatz: Inhalt ist König. Und das auf einem viel höheren Niveau als bei anderen Plattformen. Denn hier müsst ihr selber Inhalte bereitstellen und könnt nicht nur auf andere Artikel verlinken.

Das bietet aber auch viele Chancen. Denn auf eurem Blog könnt ihr bestimmen, welche Themen ihr ansprecht und euch sehr spezifisch in eurem Bereich positionieren. Ein gut geführter Blog zu einem Fachthema kann euch viele Türen öffnen.

Tipps

  • Heutzutage ist es so einfach wie noch nie, einen eigenen Blog zu erstellen. Es gibt einige gute, kostenlose Bloganbieter, wie z.B. WordPress, Blog.com oder Blogger. Schaut euch die Seiten an und probiert ein paar Verschiedene aus um zu entscheiden, was euch am besten gefällt.
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist auch bei Blogs wichtig. Achtet also darauf, dass die Titel eurer Blogbeiträge relevant sind. Kreative Titel sind zwar schön – bei der SEO ist Aussagekraft aber um einiges wichtiger.

Zusätzlich bietet WordPress Plugins, mit welchen ihr die Meta-Beschreibung (der kurze Text, der bei Google unter dem einzelnen Suchtreffer angezeigt wird) ganz einfach anpassen könnt (WordPress SEO, Ultimate SEO, u.v.m.).

  • Vergesst nicht, bei jedem Blogbeitrag Schlagworte (Tags) zu definieren. Bestimmt 3-5 Schlagworte, die für euren Blog relevant sind und nutzt diese durchgehend. So könnt ihr euch im Suchmaschinenranking platzieren.
  • Vermarktet eure Blogbeiträge über die anderen Social Media Plattformen. Denn was nützt euch ein toller Blogbeitrag, wenn ihn niemand liest?
  • Nutzt Bilder, um eure Artikel zu illustrieren. Content ist zwar König – aber noch viel schöner mit ein paar guten Bildern (achtet darauf, dass ihr kein Copyright verletzt).

 

Viel Spass beim Bloggen und Microbloggen. Unser nächster Beitrag wird Google+, Pinterest und Instagram etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Nutzt ihr bereits Twitter oder habt euren eigenen Blog? – Michèle

 

 

  • http://www.davideldib.com David

    Ich nutze mein Blog, Facebook, Instagram, Pinterest und Twitter. Ich habe die Erfahrung gemacht, die Kombination macht es aus.