Alle reden davon: Networking. Doch was ist das eigentlich genau?
Wie man das heute so macht, habe ich “Networking” gegooglet und mich inspirieren lassen. Sage und schreibe 800 Millionen Treffer generiert dieser schöne Suchbegriff! Aber eigentlich kann man auch einfach bei Wikipedia vorbeischauen und sich da die Definition durchlesen:
Unter der Tätigkeit „netzwerken“ (Networking) versteht man den Aufbau und die Pflege eines Beziehungsgeflechts einer mehr oder weniger großen Gruppe von einander „verbundenen“ Personen, die sich gegenseitig kennen, sich informieren, und manchmal unabhängig von ihren Leistungen zum Beispiel in ihrer Karriere fördern oder andere Vorteile verschaffen.
Früher nannte man das Vitamin B, heute Networking. Das Prinzip ist dasselbe.
Ein paar von uns fällt es leicht mit anderen in Kontakt zu treten- sei das im Privatleben oder auch im professionellen Umfeld. Alle anderen, und dazu gehören wohl die meisten unter uns, müssen sich doch mindestens ein Stück weit überwinden um locker Kontakte zu knüpfen. Die gute Nachricht ist: Networking kann man lernen
Wichtig zu verstehen ist, dass euer Netzwerk alle Personen beinhaltet, die ihr kennt. Es umfasst also auch private Beziehungen (Familie, Freunde, Sportclub, etc.). Bestimmt hat euch schon mal ein Bekannter kurzfristig ein Ticket für ein ausverkauftes Konzert besorgen können, oder ihr habt einen Freund auf eine offene Stelle bei euch im Unternehmen hingewiesen. All das sind Beispiele, wie sich Kontakte gegenseitig unterstützen können. Genau dies ist wertvoll an einem Netzwerk. Es hilft bei wichtigen Dingen, wie bei der Job- und Wohnungssuche, aber auch im Alltag mit Empfehlungen für Handwerker, Restaurants, u.v.m.
Viele Jobs werden heutzutage über informelle Wege vergeben. Das heisst, je grösser euer Netzwerk ist, desto grösser ist euer Pool an potentiellen Stellen. Es ist also sehr wichtig, dass ihr euch ein persönliches und professionelles Netzwerk aufbaut.
Doch was heisst das genau? Euch eine Liste mit Leuten machen, die ihr kennt und diese bei Bedarf anrufen? Nein, das wäre kontraproduktiv. Ihr möchtet ja nicht den Ruf bekommen, euch immer nur zu melden, wenn ihr etwas von der anderen Person möchtet. Networking und Kontakte pflegen basiert immer auf Gegenseitigkeit – “Eine Hand wäscht die andere”. Doch dazu kommen wir genauer in einem unserer folgenden Beiträge zum Thema “Networking” zu sprechen.
Erstmal geht es ja darum, dass ihr euch ein Netzwerk aufbaut, bzw. euch über euer aktuelles Netzwerk bewusst werdet. In den nächsten Wochen nehmen wir das Konzept “Networking” etwas genauer unter die Lupe und stellen folgende Fragen:
- Wie sieht eigentlich mein aktuelles Netzwerk aus?
- Wie und wo kann ich neue Kontakte knüpfen?
- Wie pflege ich diese Kontakte am besten?
- Wie kann ich meine Kontakte professionell nutzen?
Falls ihr eine spezifische Frage zu diesem Thema habt, lasst es uns email hidden; JavaScript is required! Wir werden diese Frage dann, soweit möglich, in einem der kommenden Beiträge beantworten.
Fällt es euch leicht, Kontakte zu knüpfen? – Michèle
