…und die Frage an euch: Was war die komischste Frage, die ein Recruiter euch jemals gestellt hat im Interview?
So, das Outfit ist parat, ihr kennt das Unternehmen und wisst genau, warum diese Stelle bei diesem Unternehmen euer Traumjob ist? Dann sind wir einem erfolgreichen Interview schon ein ganzes Stück näher gekommen. Nun dürft ihr natürlich nicht vergessen euch auch auf die Fragen vorzubereiten.
Kommt auf den Punkt. Schwafelnde Bewerber überzeugen nicht.
Internetseiten, Karriereratgeber, Bücher,…. Übersichten mit möglichen Interviewfragen gibt es viele. Aber nutzt ihr sie tatsächlich? Nehmt euch Zeit und geht einige Seiten im Internet oder in Karriereratgebern durch. Der Career Starter Ratgeber beinhaltet z.B. eine lange Liste an klassischen Interviewfragen. Bereitet euch mit individuellen, persönlichen Antwort auf diese Fragen vor, formuliert diese in eigenen Worten und kommt auf den Punkt. Schwafelnde Bewerber kommen bei Recruitern nicht gut an.
“Googelt” Firmennamen und ” Bewerbungsgespräch” / “Interview”
Es kann ausserdem nicht schaden den Unternehmensnamen zusammen mit Stichwörtern wie “Bewerbungsgespräch” oder “Interview” zu googeln. Es gibt mittlerweile in vielen Foren Einträge von Bewerbern, die über ihre Erfahrungen aus Interviews berichten. Diese können euch ein Gefühl für das kommende Interview geben. Vielleicht habt ihr Erfolg und findet mögliche Interviewfragen!
In England findet man ganze Transkriptionen von Interviews mit spezifischen Unternehmen, beispielsweise auf www.wikijob.co.uk, und kann sich so auf die Interviews im Detail vorbereiten. Daher mein Tipp: Googelt das Unternehmen wirklich mal mit einem spezifischen Suchbegriff zum Interview. Dabei aufpassen, dass die Einträge nicht veraltet sind…
Sehr wichtig: Fähigkeiten und Eigenschaften durch konkrete Erfahrungen untermalen
Überlegt euch vor dem Interview, welches die wichtigsten 5-8 Fähigkeiten und Eigenschaften für diesen Job sind. Meistens sind diese explizit auf dem Stelleninserate beschrieben. Findet konkrete Erfahrungen, die eure Eigenschaften beispielhaft untermauern. Was waren die konkreten Situationen? Wie habe ich mich verhalten, um die Herausforderung erfolgreich zu meistern? Was waren die Resultate meines Handelns und was habe ich gelernt? Dadurch sind eure Aufzählungen über eure tollen Kompetenzen und Eigenschaften nicht nur grosse Luftblasen, sondern sie werden konkret – und das überzeugt und kommt an!
Ein letzter Tipp: Kennt euren CV!
Ein letzter Tipp, auch wenn dies nun komisch klingt: Lest vor dem Interview auf jeden Fall euren Lebenslauf durch. Nichts ist peinlicher als Stationen im Lebenslauf, die relevant sind, auszulassen. Ausserdem verwirrt es den Recruiter, wenn ihr plötzlich von Tätigkeiten erzählt die nicht oder anders auf dem Lebenslauf erscheinen.
So, ihr habt eure Antworten vorbereitet und wisst, mit welchen Erfahrungsbeispielen ihr bei welchen Eigenschaften punkten könnt? Dann kann es nun ins Interview gehen. Was ihr dabei beachten solltet, folgt nächste Woche!
Übrigens: Was war die komischste Frage, die ein Recruiter euch jemals gestellt hat im Interview?
- Lydia
