Wer kennt das nicht? Auf dem Weg zu einem wichtigen Termin, zum Beispiel einem Jobinterview, bricht ein Nagel ab, die neuen Schuhe drücken oder eure Nervosität macht euch das Leben schwer. In unserem Montagstipp, der wegen des Feiertages gestern erst heute veröffentlicht wird, zeigen wir euch, wie ihr mit solchen Situationen am besten umgeht und warum es sich immer lohnt, ein Fläschchen farblosen Nagellack dabei zu haben (nicht nur für Frauen).
Feuchte Hände und schlaflose Nächte…
Ihr seid vor dem Gespräch wahnsinnig angespannt? Lachen ist die beste Medizin um Stress abzubauen. Geht am besten noch vor dem Gespräch heimlich lachen (auf der Toilette, im Park, vielleicht schon im Auto auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch). Versucht auch, beim Kennenlernen eures Interviewpartners zu lächeln. Damit sorgt ihr von vornherein für einen sympathischen ersten Eindruck und könnt direkt Spannung abbauen.
Rauchen hingegen sollte nicht eure erste Wahl sein, um lockerer und weniger gestresst zu werden. Kalter Rauch an eurer Kleidung und ein stickiger Raucheratem kommen bei einem ersten Gespräch in der Regel nicht so gut an.
Ihr seid grundsätzlich sehr aufgeregt und lachen alleine hilft euch nicht? Es gibt eine Menge pflanzlicher Beruhigungstees (Weißdornblüte, Baldrian, Lavendel, Johanniskraut), mit denen ihr bereits vorweg für eine ruhige Grundstimmung sorgen könnt. Am besten ihr fangt schon Tage oder sogar Wochen vor dem Gespräch damit an, diese regelmäßig zu trinken. Somit könnt ihr euer Nervengerüst ein wenig stärken. Ein weiterer Einsatzbereich: Am Abend vor dem Vorstellungsgespräch eine Tasse trinken um einen guten Schlaf zu fördern und beim Interview ausgeschlafen zu sein.
Bei Aufregung fangen viele Menschen an, schnell zu schwitzen und feuchte Hände zu bekommen. Unser Tipp: Steckt euch in beide Hosen- oder Jackentaschen ein Taschentuch und haltet diese in den Händen, bevor Ihr euren Interviewpartner begrüsst. Somit habt ihr mit Sicherheit einen trockenen Handschlag.
Strumpfhosendebakel und weitere Missgeschicke…
Oh nein! Ihr seid auf dem Weg zum Interview und habt mit einem ungefeilten Nagel eine Laufmasche in eure Strumpfhose gemacht? Die Strumpfhose ist zwar nicht zu retten – aber ihr könnt wenigstens die Laufmasche stoppen. Hierzu pinselt ihr einen Tropfen Klarlack auf das Loch. Das versteift die Fasern und verhindert ein weiteres Vergrößern der Laufmasche.
Damit euch dies in Zukunft nicht mehr passiert, hier ein Tipp aus der Trickkiste: sobald ihr die Strumpfhose zuhause angezogen habt, besprüht sie einfach mit Haarspray. Auch das festigt die Fasern und macht die Strumpfhose resistenter.
Um zu verhindern, dass ihr noch ein Loch in die Nylons reißt, muss nun euer abgebrochener Nagel in Form gebracht werden. Solltet ihr keine Nagelfeile zur Hand haben, geht in einen gefliesten Raum (z.B. Toilette) und „feilt“ euren zerfransten Nagel an den Fliesenfugen. Somit verhindert ihr nicht nur, dass die Strumpfhose noch ein Loch bekommt, sondern auch, dass ihr euren Interviewpartner aus Versehen kratzt.
Solltet ihr euch für das Vorstellungsgespräch neue Schuhe gekauft haben, raten wir euch dringend, Blasenpflaster mitzunehmen. Für den Fall, dass sich Druckstellen entwickeln: lieber schnell abkleben, als im Interview zu humpeln.
Was, wenn ihr plötzlich seht, dass ihr einen lockeren Knopf an eurem Blazer/ eurem Jackett habt? Auch hier hilft der kleine Alleskönner Klarlack: Einen Tropfen hinter den Knopf verpinseln (also da, wo die Fäden verlaufen, die den Knopf halten) – Trockenpusten – fertig!
Der erste Eindruck sollte nun gerettet sein! Es gibt natürlich noch eine unendlich lange Liste an Dingen, die einem vor dem Erstgespräch mit dem neuen Arbeitgeber passieren können und gegen die es keine einfachen Tricks gibt. In solchen Fällen raten wir euch, einfach herzlich darüber zu lachen! Recruiter sind auch nur Menschen und haben sicherlich auch schon mal einen ganzen Tag mit Ketchup-Fleck auf dem Hemd (so wie ich
) oder einer gerissenen Hose überleben müssen. Steht einfach dazu und denkt euch „das Vorstellungsgespräch kann nach diesem Desaster nur besser werden“!
Was ist euer bester Notfalltrick? – Babsi

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