Auch wenn mein Job wenig Routine hat, gibt es doch einige Aufgaben, die jeden Tag zu einem ähnlichen Zeitpunkt zu erledigen sind. Ein Beispiel ist das Durchsehen der neuen Bewerbungen für das Baloise Traineeprogramm. Dies mache ich jeden Morgen, nachdem ich einen Blick in meine Emails geworfen habe. Dabei fällt mir immer wieder ein Thema auf, dem ich heute einen ganzen Blogbeitrag widmen möchte: Welches Dateiformat sollte ich für meine Bewerbung nutzen?
Das ist keine ganz einfach Frage, die man mit nur einem Dateiformat beantworten kann. Grundsätzlich gilt aber, dass es möglichst weit verbreitete Dateiformate sein sollten. Dazu gehören vor allem .PDF und .DOC.
Es gibt einige Dateiformate, die ihr auf keinen Fall nutzen solltet. Dazu gehören vor allem exotische, aber auch Open Office Dokumente. Die meisten Unternehmen nutzen heutzutage Office, daher solltet ihr eure Bewerbung nicht in einem Open Office Dokument schicken.
Zu den “exotischeren” Dateiformaten zähle ich auch alle Bildformate und Dateien aus Layoutprogrammen. Es ist zwar toll, wenn ihr InDesign, Quarkexpress, etc. bedienen könnt, die meisten Recruiter haben diese Programme aber nicht auf ihrem PC installiert und können somit eure Dateien nicht öffnen (ausser vielleicht bei kreativen Jobs in einer Agentur als Arbeitsprobe.). Hierzu zähle ich auch Bewerbungsfotos, die ihr als .jpg oder ähnliches anhängt. Grundsätzlich finden wir ein gutes Foto (mehr Infos) super, wenn es im Lebenslauf eingebettet ist, aber über die ganze Bildschirmgrösse müssen wir euch nicht unbedingt sehen. Daher bettet das Foto lieber direkt in den Lebenslauf ein statt es als separate Datei zu senden.
Ein weiteres Format, das ich vor allem bei unserer Online-Bewerbung als ungünstig betrachte, sind Dateien in Zip-Ordnern. Ich weiss, dass diese für euch als Bewerber grosse Vorteile haben, da ihr so die Dateien komprimieren könnt. Versetzt euch nun aber bitte in die Situation des Recruiters: Ich sehe als Anhang eine .zip-Datei. Natürlich will ich wissen, was in euren Arbeitszeugnissen steht. Ich klicke also auf die Datei und dann? Dann wird es erstmal kompliziert (zumindestens im Vergleich zu anderen Dateiformaten). Ich muss die Datei nämlich auf meinem PC zwischenspeichern, damit ich sie öffnen kann. Das dauert …. und ich muss hinterher die Datei wieder sorgfältig löschen vom PC, das dauert auch. Daher bin ich, vor allem bei online Bewerbungen, kein Fan von .zip-Dateien. Für Emailbewerbungen kann es manchmal praktisch sein. Daher rate ich euch nicht vollständig von diesem Format ab.
Mein Lieblingsbewerbungen sind im .pdf-Format. Warum? Ich muss sie nicht herunterladen um sie zu öffnen. PDF-Dokument öffnen direkt aus dem Online-Bewerbungssystem in einem neuen Tab. Das geht schnell und ist einfach. Zudem können, und das ist für euch ein grosser Vorteil, die Bestandteile der Datei nicht mehr verrutschen. Ich sehe die Bewerbung also genau so wie ihr, also ihr die Datei in unser online Bewerbungssystem hochgeladen habt. Das ist wirklich praktisch. Daher mein Appell an euch: .PDF ist das beste Format zum Bewerben (zumindest bei Online-Bewerbungssystemen)
Ist es euch schonmal passiert, dass ihr die Bewerbung zurückerhalten habt, weil der Recruiter sie nicht öffnen konnte? Welches Format habt ihr dabei genutzt? – Lydia
