An zwei Fronten gleichzeitig mitkämpfen – oder wie man den Spagat zwischen zwei völlig unterschiedlichen Aufgaben schafft



Wer ich bin, lässt sich in kurzen Worten sagen, doch was ich bei der Basler mache, benötigt ein paar längere Zeilen. Nun aber alles der Reihe nach: als ich im Winter 2011 mein Masterstudium in Medienwissenschaft und Deutscher Philologie abgeschlossen hatte, war keineswegs klar, dass ich einen Monat später bei einer Versicherung anfangen würde – schon gar nicht in einem Bereich, der auf den ersten Blick der IT zuzuordnen wäre.

von Anja Heyden

 

Bei einer Freundin, die im HR der Basler arbeitet, flatterte eine Jobausschreibung als Content Migrator für das Intranet der Basler herein und sie dachte an mich. Danach ging alles sehr schnell und eine Woche später machte ich mich daran, den Intranetauftritt des Konzerns zu bauen. Da mein neuer Chef und ich ein gutes Team bildeten, zog er mich direkt mit in sein nächstes Projekt gleichen Inhalts; nur diesmal für den Konzernbereich Schweiz. Während dieser Zeit ergaben sich immer neue Kontakte und schliesslich gleich zwei neue Chancen: die eine im Bereich Projektmanagement bei der Dokumentenqualität und die andere in der Kommunikation Schweiz. Ich musste mich jedoch nicht entscheiden, sondern bekam die Gelegenheit, an beiden Fronten mitkämpfen zu dürfen.

Derzeit texte ich also in einer modernisierten Sprache die Dokumente der Basler um und schreibe zudem Artikel für das Intranet des Konzernbereichs Schweiz. Eine bessere Lösung hätte ich mir nicht vorstellen können. Die Arbeit gestaltet sich auf diese Weise nicht nur sehr abwechslungsreich und spannend, sondern ich sehe mich auch regelmässig neuen Herausforderungen gegenüber. Ein Beispiel dafür ist das Einarbeiten in diverse Branchen der Versicherung, um authentisch über diese berichten zu können. Ein gutes Zeitmanagement und eine offene Kommunikation sind hierbei das A und O. Sonst wird schnell der Nachteil einer solchen Lösung spürbar, nämlich den Spagat zwischen zwei völlig unterschiedlichen Arbeitsweisen zu schaffen, um beiden Jobs gerecht zu werden.

Nun bin ich also über einen kleinen Umweg in gleich zwei Abteilungen gelandet, in denen ich meine erlernten Fähigkeiten aus dem Studium anwenden kann – nämlich den Umgang mit der Sprache. Bereits 10 Monate sind vergangen und ich hoffe, es wird genauso spannend, lehrreich und herausfordernd weitergehen wie bisher.