Es war einmal…. von der Praktikantin zum Trainee



Am 1. April 2011 nahm ich an einem Workshop der Baloise für Studierende teil. Ziel dieses Tages war, spielerisch einen guten Einblick in die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche einer Versicherungsgesellschaft zu erhalten und erste Kontakte zu knüpfen. Ganz ehrlich: Als Mathematikstudentin hatte ich da noch keine Ahnung, wer oder was alles zu einer erfolgreichen Assekuranz beiträgt. Ich war heillos überfordert mit all den Kennzahlen und Fachbegriffen (und das obwohl das Spiel “nur” den Nichtleben-Teil betrachtet). Als ich nach dem Spiel die Workshop-Leiterin auf mögliche Schnuppertage ansprach, erzählte sie mir von einem geplanten viermonatigen Praktikumsblock, mit der Aufgabe, das soeben gespielte Versicherungsgame zu aktualisieren und weiter zu entwickeln.

So landete ich unverhofft als Praktikantin im Corporate Development. Nach vier spannenden, sehr lehrreichen und abwechslungsreichen Monaten nahm ich mein Masterstudium wieder auf. Da es für mich (zumindest grösstenteils) klar war, nicht zu promovieren, schaute ich mich nach möglichen Alternativen um. Schnell kristallisierte sich heraus, dass mit meinen Erwartungen an den Berufseinstieg und meinen vielfältigen Interessen ein Trainee-Programm optimal passen würde. Der Zufall (oder auch nicht ;) ) wollte es, dass die Baloise eines der spannendsten Programme anbietet.

Am 2. Januar 2013 (alles schläft, nur Basel arbeitet …) startete ich also als Trainee im Bereich Schaden Einzelleben. Ich wurde herzlichst begrüsst und bereits in erste Besprechungen mitgenommen. Am folgenden Tag fand der Willkommenstag mit allen neuen Mitarbeitenden statt, wo die Türen unter anderem bis hoch in den 8. Stock zum CEO Martin Strobel für uns offen standen. Meine Hauptaufgabe im ersten Block ist es, ein Kennzahlentool zu entwickeln, welches es ermöglicht, monatlich aktuelle und relevante Zahlen abzurufen. Daneben werde ich mehr und mehr ins Tagesgeschäft eingebunden und kleinere Projekte warten ebenfalls schon auf eine Bearbeitung meinerseits.

Diese Woche fand auch gleich der erste Traineelunch statt. Gemütlich bei Fondue in der Küche unserer Kantine! :)

 

Ihr seht also, langweilig wird es mir in den nächsten Tagen und Monaten ganz bestimmt nicht. Ein kleiner Tipp an alle interessierten Studierenden: Geht auf potentielle Arbeitgeber zu, besucht Messen oder Events (idealerweise gut vorbereitet), löchert die Verantwortlichen mit Fragen, seid offen für Neues und pflegt eure gewonnenen Kontakte – das hat mir sehr geholfen =)

von Janine Frey