Letztes Jahr brachte Tobias mehrere Menschen durch einen verrauchten Treppenraum nach draussen in Sicherheit. Bei einem Verkehrsunfall rettete er dem Angehörigen eines der Unfallopfer das Leben. Ohne seine Hilfe wäre dieser von einem Bus erfasst worden. So hilft unser Mitarbeiter seine Mitmenschen sicherer zu machen.
Tobias, du arbeitest als Systemadministrator in Bad Homburg. Woraus besteht dein Job konkret?
Mein Hauptaufgabengebiet ist die Administration der Server im Lotus Notes Umfeld, sowie der Netzwerkinfrastruktur, sprich ich sorge dafür, dass die Mailserver laufen und das Netzwerk funktioniert. Darüber hinaus bin ich auch für die Auszubildenden in unserer Gruppe zuständig und bringe ihnen die Grundlagen im IT-Bereich bei.
Wie ist dein Werdegang? Wie bist du zur Baloise gekommen?
Nach meinem Abitur habe ich mich im Internet nach Ausbildungsplätzen in der Umgebung umgeschaut und bin dabei auf die Basler gestossen. Ich habe mich beworben und nach einem Assessment-Center und einem persönlichen Gespräch konnte ich dann im Jahr 2002 hier meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung starten.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung habe ich mich dann intern im Netzwerkbereich beworben, wo ich auch heute noch arbeite.
Du arbeitest bei der freiwilligen Feuerwehr. Wie kam es dazu?
Als ich 12 Jahre alt war kamen meine Eltern und ich auf einer Fahrradtour zufällig an einer Veranstaltung vorbei, bei der die Jugendfeuerwehr eine Übung vorführte. Wir sahen uns die Übung an und ich wurde währenddessen vom Jugendwart angesprochen, ob ich nicht einmal zu einem der Übungsabende kommen wolle. Dem kam ich nach, fand Spass an daran und seitdem bin ich in der Feuerwehr.
Was gefällt dir besonders an deiner Freiwilligenarbeit?
Ich sehe meine Freiwilligenarbeit als eine sehr sinnvolle und vielfältige Art der Freizeitgestaltung. Einerseits kann ich mir Taktiken zur Brandbekämpfung überlegen, anderseits kann ich auch mit meinem eigenen Händen Menschenleben retten. In beiden Fällen sorge ich dafür, dass Menschen sich sicherer fühlen.
Mir bereitet es grossen Spass, zukünftige Feuerwehrleute in der Jugendfeuerwehr auszubilden. Ich kann jungen Leuten mein Wissen weitergeben und ihnen näherbringen, wie sie durch ihren Einsatz für Sicherheit sorgen können.
Du machst andere sicherer – wortwörtlich. Wie machst du Menschen in deinem Job sicherer?
Speziell im IT-Bereich spielt Sicherheit eine grosse Rolle. In meinem Job kümmere ich mich unter anderem darum, dass verloren gegangenen Daten wieder hergestellt werden können oder, dass auf verschiedene Serverbereiche nur bestimmte Personen Zugriff haben. So mache ich in meinem Job meine Kollegen sicherer.
Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, um bei der freiwilligen Feuerwehr zu arbeiten und welche Parallelen siehst du zu deinem Job bei der Basler?
Die wesentlichen Eigenschaften, die man für die Freiwillige Feuerwehr mitbringen muss, sind Teamfähigkeit, Organisationstalent und vor allem ein ruhiger Kopf. All diese Eigenschaften kann man auch in meinem Job gut gebrauchen. Da in meiner Gruppe jeder ein anderes Aufgabengebiet betreut, ist Teamarbeit beispielsweise sehr wichtig. Sollte einmal ein Server ausfallen, ist es natürlich auch wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren!
Deine freiwillige Arbeit ist sicherlich sehr aufwendig. Wie vereinst du diese mit deiner Arbeit?
Neben der Arbeit verbringe ich 8-10 Stunden pro Woche bei der Freiwilligen Feuerwehr, in wichtigen Fällen sogar 15-20 Stunden. Ich muss bei einem Alarm sofort zu einem Einsatz, was durchaus auch während der normalen Arbeitszeit vorkommen kann. Ich bin meinen Vorgesetzten und Kollegen bei der Baloise sehr dankbar dafür, dass sie meine ehrenamtliche Tätigkeit respektieren und unterstützen.
Was macht dir besonders Spass an deiner Arbeit?
Es ist immer abwechslungsreich und man weiss nie, was einen im nächsten Moment oder am nächsten Tag erwartet.
Vielen Dank für das Interview, Tobias.


