Da soll noch einer sagen, der Arbeitsalltag in einer Versicherung sei langweilig….



Da soll noch einer sagen, der Arbeitsalltag in einer Versicherung sei langweilig und ohne Abwechslung. Vor ziemlich genau sechs Monaten fiel der Startschuss für meine befristete Anstellung bei Group Media Relations, gefühlt würde ich eher von sechs Wochen sprechen. Dies ist vor allem auf den optimal ausgelasteten Arbeitsalltag, aber auch auf die unterschiedlichen Projekte zurückzuführen, welche ich bisher betreuen oder mitarbeiten durfte.

von Roberto Brunazzi

 

Da war z.B. das “Langzeitprojekt” Vertonung der Sicherheitsclips in die Konzernsprachen Italienisch, Französisch, Holländisch und Kroatisch, welches mich über das letzte halbe Jahr begleitete. Da wir die talentierten “Safety Voices”, also die Personen, welche die Clips vertont haben, unter den Mitarbeitern in den Ländergesellschaften der Baloise Group suchten, kam es zu einem bereichernden Austausch mit den Projektverantwortlichen vor Ort. Die schönste Erfahrung hierbei war die Zusammenarbeit mit den internationalen Kollegen, welche trotz ausschliesslichem E-Mail und Telefonverkehr ohne Probleme funktioniert hat. Hoffentlich kann ich mich irgendwann einmal “live” bei ihnen für ihr Engagement bedanken!

Eine einmalige Erfahrung war ausserdem die Vertonung der Clips im Studio. Unsere “Safety Voices” haben alle eine Wahnsinns-Leistung gezeigt – Chapeau!

 

 

ART Basel – “Natürlich hat auch dieses Jahr wieder alles reibungslos geklappt.”

Noch in der Endphase des Projektes “Vertonung” galt es schon beim nächsten Auftritt der Baloise zu assistieren. Das jährliche Engagement als Verleiherin des Baloise Kunst-Preises an zwei aufstrebende junge Künstler sollte zum 14. Mal an der ART Basel stattfinden. Im Vorfeld muss eine breite Palette an organisatorischer Vorarbeit geleistet werden, so z.B. die Planung (Design, Inhalt) der Pressemappen und Ausstellungsbroschüren, und die Auswahl der Fachjury, welche die Prämierung vornehmen wird. Der Höhepunkt der Vorbereitung war dann der Jurierungsrundgang, welcher am Sonntag vor der offiziellen Eröffnung der ART stattgefunden hat. Kunst-Kenner bei der achtstündigen Bewertung der Werke zu beobachten, liess mich als Laien einen spalt-breit Einsicht in die komplexe Welt des Kunstmarktes erhaschen. Nach dem finalen Urteil der Jury wurden in einer Nachtschicht mehrere tausend Ausstellungsbroschüren gedruckt und an der Messe verteilt. Ein zeitsensibler Prozess, bei welchem alle Beteiligten – von der Jury, welche den Inhalt verfasste über den Druck-Dienstleister, welcher alle Broschüren produzieren und liefern musste, bis hin zu den Mitarbeitern von Group Media Relations, welche alle relevanten Standorte an der Messe Basel bedienten – einwandfreie Leistung zeigen mussten. Natürlich hat auch dieses Jahr wieder alles reibungslos geklappt.

 

Auf in die zweite Halbzeit

Neben der Arbeit an diesen beiden Projekten füllte sich der Alltag mit der “typischen” Medienarbeit bei Group Media Relations, welche sich durch den konstanten Austausch mit gruppeninternen Abteilungen, wie auch Medienvertretern auszeichnet. Wie diese im Detail vonstatten geht, erzähle ich Euch gerne in einem halben Jahr wenn für mich – dann hoffentlich als PR-Profi ;-) – die zweite Halbzeit zu Ende geht.