Marcus Fischer hat letzten Mittwoch, 2. Mai 2012, die Stelle als Leiter Employer Branding & Recruiting bei der Baloise angetreten. Das heisst, er ist unser neuer Chef
Im Interview erzählt er uns etwas mehr über sich und seine ersten Eindrücke bei uns im Team!
Marcus, wie waren deine ersten Tage hier bei uns?
Spannend! Mir geht es da wie jedem Jobeinsteiger: Alles ist neu, man kennt sich noch nicht aus und lernt gefühlte Tausend neue Gesichter kennen. Ich führe jetzt sehr viele Gespräche und bin dabei besser zu verstehen, wie die Baloise tickt. Sicher macht man sich bei den Einstellungsgesprächen schon ein erstes Bild – jetzt vertieft sich das. Für mich gut: Ich habe noch nichts von meinem sehr guten Eindruck revidieren müssen. So kann es weiter gehen.
Was hast du vorher gemacht?
Begonnen habe ich meine Laufbahn als Personalberater. Während der letzten zwölf Jahre war ich bei Audi in Ingolstadt in verschiedenen Rollen aktiv – die Themen Recruiting und Employer Branding haben dabei aber immer eine zentrale Rolle gespielt. Da war es mal Zeit für einen Tapetenwechsel.
Ich habe das große Glück, während der gesamten Zeit viel mit Menschen zu tun zu haben, die sich aktiv mit ihrer Karriere auseinandersetzen – das ist für mich eines der spannendsten Felder, die es in einem Unternehmen gibt.
Was hat dich überzeugt deinen beruflichen Weg bei der Baloise fortzusetzen?
Extrem angenehme und positive Gespräche während des Recruiting-Prozesses, unter anderem ja auch mit Euch. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass das Team mit in den Prozess einbezogen wird. Das zeugt von Vertrauen und Wertschätzung.
Ich habe mich auch im Netz auf Plattformen wie kununu und anderen umgeschaut, um zu hören, was die Mitarbeiter über das Unternehmen sagen. Es war offensichtlich sehr positiv. Die Baloise ist sehr aktiv dabei sich für die Zukunft zu rüsten, dabei gibt es spannende Themen und viele Gestaltungsmöglichkeiten – ich freue mich, dabei unterstützen zu können und meine Erfahrungen und mein Know-how einzubringen.
Das Gesamtpaket stimmt also: attraktive Bedingungen bei einem attraktiven Unternehmen – und ein Team von motivierten Menschen, die Themen vorantreiben wollen. Und nein, dass sage ich jetzt nicht, um mich beliebt zu machen!
Wie ist dein erster Eindruck von der Schweiz und von Basel? Hast du dich gut eingelebt?
Gute Frage. Ich mochte die Schweiz schon immer und habe mich entgegen aller Berichte, die aktuell so durch die Medien geistern, auch als Deutscher immer willkommen gefühlt und sehr gut mit Schweizern zusammengearbeitet – das wird hoffentlich so bleiben…
Basel strahlt etwas sehr Positives, fast Mediterranes aus – etwas was ich so bislang nicht hatte. Die Stadt ist sehr international und weltoffen, die Menschen sind freundlich und hilfsbereit – ich kann es kaum erwarten, hier mein Quartier zu beziehen – das wird im Juli passieren, mit Kind und Kegel. Bis dahin bleibe ich Grenzgänger, wie man das so nennt, und wohne in einer Pension in Lörrach.
Was sollten die Leser unbedingt über dich wissen?
Was soll man darauf sagen? Ich denke, ich bin unkompliziert und gehe die Dinge pragmatisch an. Als neugieriger Mensch probiere ich gerne Neues und gebe zuviel Geld für Gadgets aus. Ich koche, reise und fotografiere gern. Über meine Macken spreche ich nicht – nur soviel: es gibt sie und wer mit mir zu tun hat, kennt sie relativ schnell.
Ansonsten bin ich, als bekennender Netzwerker fast auf jeder Plattform ansprechbar, dabei aber nicht wahllos in der Auswahl meiner Kontakte. Wer mehr wissen möchte, kann mich jederzeit fragen: entweder hier bei der Baloise (email hidden; JavaScript is required) oder auch auf Xing, LinkedIn, Twitter, Facebook, Google+ und vielen anderen Networks.
Und zum Schluss: Was wirst du in der Schweiz (nicht) vermissen?
Vermissen: Ich glaube nicht viel, Deutschland ist in fünf Minuten aus Basel erreichbar, wenn es sein muss. Sicher aber einige Menschen, die für mich nicht ersetzbar sind – aber der Kontakt wird hoffentlich bestehen bleiben.
Nicht vermissen: den Ingolstädter Nebel, deutsche Bürokratie
Vielen Dank für das Interview und wir wünschen dir weiterhin einen guten Start. Wir freuen uns darauf, mit dir zusammenzuarbeiten! – Lydia & Michèle

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