Abschied von Antwerpen mit einem weinenden und einem lachenden Auge – unser Trainee Pascal erzählt



Die Zeit vergeht unglaublich schnell, denn bereits mein dritter Block ist vorbei. Die letzten vier Monate habe ich in Antwerpen, Belgien, bei unserer Tochtergesellschaft Mercator verbracht. Von Anfang an lief alles rund: Ich wurde vom Flughafen abgeholt, bekam ein schönes Apartement und organisierte in der ersten Woche ein Fahrrad – ein Muss für Antwerpen und die belgische Kultur.

 

von Pascal Hirzel

Mein Projekt bei Mercator war sehr spannend. Ich setzte mich mit der neuen Gesetzesrichtlinie (IMD 2) auseinander, die den Vertrieb von Versicherungen stärker regulieren wird. Die Erwartung ist, dass die neue Richtlinie signifikante Auswirkungen auf den Vertrieb haben wird, im Speziellen auf die Broker. Deshalb untersuchte ich Länder (Finnland, Dänemark, Niederlande, Grossbritannien), die bereits stärker regulierte Versicherungsmärkte und somit ähnliche Gesetzte wie IMD 2 implementiert haben. Nachdem ich die Desk Research Phase abgeschlossen hatte, führte ich viele Telefon-Interviews mit Stakeholder durch, um eine Cause-Effect Analyse aufzustellen und von ihren Erfahrungen profitieren zu können.

Die Arbeit war faszinierend, da ich sehr viel über verschiedene Bereiche, wie Versicherungsprodukte, Vertriebskanäle, Vergütung von Versicherungsvermittler oder die Eigenschaften des Versicherungsmarktes lernte. Dabei stand ich oft in Kontakt mit Leuten von verschiedenen Ländern, die mir die spezifische Marktsituation in Ihrem Land erklärten.

 

Neben dem Arbeiten, war ich am Wochenende häufig unterwegs und habe Städte wie Gent, Brügge oder Brüssel besucht. Natürlich genoss ich auch einmal das schöne Wetter am Strand oder besuchte Kollegen aus meiner Zeit als Ausstauschstudent in Rotterdam.

Nun werde ich in die Schweiz zurückkehren und meinen letzten Block im Schaden absolvieren. Ich werde in einem Projekt arbeiten, welches sich mit dem bestmöglichen Gestalten des Kundenkontaktes im Schadenfall auseinandersetzt. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und verlasse Antwerpen mit einem weinenden und einem lachendem Auge.

 

Hier findet ihr meine bisherigen Blogbeiträge.

Mehr zum Traineeprogramm auf unserer Website.