Die Sportler-Lehre: die Basler ist ein „Leistungssportfreundlicher Lehrbetrieb“



Christoph Stenz, angehender Fussballprofi, hat diesen August seine kaufmännische Ausbildung bei der Basler begonnen. Der Dachverband der Schweizer Sportverbände – Swiss Olympic – zeichnet die Basler deshalb mit dem Label „Leistungssportfreundlicher Lehrbetrieb“ aus.

 

 

 

Die Basler – bereits seit längerem als Friendly Workspace ausgezeichnet – ist nun auch offiziell ein sportlicher Lehrbetrieb. Das heisst nicht, dass die Lernenden Betriebssport betreiben müssen oder es als Pflichtfach gilt, in der Mittagspause gemeinsam joggen zu gehen. Es geht um Profisport.

 

Die Sportler-Lehre: die Basler ist ein „Leistungssportfreundlicher Lehrbetrieb“

Die Basler trägt seit diesem August die Auszeichnung „Leistungssportfreundlicher Lehrbetrieb“ von Swiss Olympic, dem Dachverband der Schweizer Sportverbände. Grund für die Vergabe des Labels ist Christoph Stenz, ein angehender Fussballprofi, der derzeit sowohl beim FC Basel wie auch in der Schweizerischen Nationalmannschaft in den U18 Mannschaften sehr erfolgreich mitmischt – und gleichzeitig eine Kaufmännische Lehre in der Basler absolviert.

 

„Wir bieten die ‚Sportlehre‘ dieses Jahr zum ersten Mal an“, erklärt Caroline Schmid-Steiner, Leiterin Nachwuchsentwicklung. Sie ergänzt: „Wir nehmen damit unsere soziale Verantwortung wahr, jungen Leuten auch unter ‚speziellen Umständen‘ eine Lehre anbieten zu können. Es ist zentral, dass Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit haben, in der normalen Arbeitswelt Fuss zu fassen, sollte es mit der Sportkarriere nicht wie geplant klappen.“

 

Die Versicherungsbranche scheint sich dafür gut zu eignen, ist doch bereits der Ex-Nati-Star Georges Bregy nach seiner Fussballkarriere als erfolgreicher Kundenberater bei der Basler eingestiegen.

 

Einblick in die Profisportwelt

 

Die Basler-Lernenden aller drei Lehrjahre treffen sich jeden Herbst in Basel am Hauptsitz, um sich gegenseitig kennenzulernen. “Der Austausch ist wichtig für die Lernenden. Sie wissen danach, wer wo arbeitet und auf welche Kollegen sie zugehen können – z.B. wenn sie die Abteilungen wechseln“, erklärt Caroline Schmid-Steiner. Am diesjährigen Treffen haben Benno Kaiser, Administrativer Leiter Nachwuchs- und Juniorenabteilung und Geschäftsführer FCB Campus sowie Stefano Ceccaroni, Leiter Pädagogik (und Bruder der FCB-Legende Massimo Ceccaroni) über ihre Arbeit mit dem FCB-Nachwuchs berichtet und dabei allen Lernenden Einblick in die Welt des Profisports geboten. Es wurde deutlich, dass Sport-Lernende einen sehr dicht gedrängten Stundenplan haben. Nach der Arbeit oder Schule trainieren die Sportler bis in die späten Abendstunden auf dem Spielfeld und müssen danach noch für Prüfungen lernen. Die Wochenenden sind meist durchgeplant mit Spielen und es bleibt wenig Raum für ein „normales“ Leben.

 

„Dennoch sind die jungen Nachwuchsprofis sehr froh, dass die Schweizer Bildungslandschaft die Möglichkeiten bietet, sich neben der Sportkarriere auch auf eine normale Berufslaufbahn vorzubereiten“, weiss Benno Kaiser. Als Dank für die Einladung an die Veranstaltung der Lernenden hat er wiederum alle zu einem FCB-Heimspiel eingeladen.